Mobile Mitarbeiter, neue Tools und Zugriffe absichern Sophos kündigt Workspace Protection für hybrides Arbeiten an

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Sophos will mit Workspace Protection eine Alternative zu komplexen SASE-Lösungen (Secure Access Service Edge) bieten. Der browserzentrierte Ansatz besteht aus vier Modulen und soll Unternehmen helfen, Mitarbeiter und neue Technologien wie KI einfacher abzusichern.

Sophos Workspace Protection soll eine einfache Alternative zu herkömmlichen SASE-Ansätzen sein und hybrides Arbeiten absichern.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Sophos Workspace Protection soll eine einfache Alternative zu herkömmlichen SASE-Ansätzen sein und hybrides Arbeiten absichern.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Mit Sophos Workspace Protection erweitert der Sicherheitsanbieter das Cybersecurity-Portfolio. Diese neue Lösung soll es Unternehmen ermöglichen, Anwendungen, Daten, Gäste und Mitarbeiter unabhängig vom Arbeitsort zu schützen. Neben hybriden Arbeitsumgebungen wären neue Technologien und der damit verbundene Datenaustausch besser abgesichert. Das Set soll für Sophos-Kunden und -Partner ab Februar verfügbar sein.

Sophos Workspace Protection aus vier Modulen

Sophos Workspace Protection besteht aus:

  • Protected Browser: Kernstück der Lösung ist der Sophos Protected Browser, der von Island bereitgestellt wird. Island ist ein Spezialist für Enterprise-Browser-Sicherheit und entwickelt chromiumbasierte Browser. Dieser Unternehmensbrowser überwacht die Anwendungsnutzung, lokale Datenverarbeitung und Webfilterung.
  • ZTNA (Zero Trust Network Access): Diese Netzwerkszugriffskomponente sichert den Zugriff auf private Anwendungen ab. Dabei wird der Zugriff nur für autorisierte Benutzer und kompatible Geräte genehmigt und Anwendungen werden vor dem Internet verborgen. Zusätzlich lässt sich ZTNA in Sophos Protected Browser integrieren, um Zugriffe auf private Webanwendungen zu steuern.
  • DNS Protection: Durch DNS Protection werden schädliche und unerwünschte Domains blockiert, was eine zusätzliche Schutzebene gegen Web und Phishing-Angriffe ermöglicht. Der cloudbasierte Sicherheitsdienst kann auf einzelnen Windows-Endpunkten bereitgestellt werden.
  • E-Mail-Überwachungssystem: Diese Komponente überwacht den E-Mail-Verlauf und erkennt unerwünschte sowie schädliche Nachrichten. Das Add-On kann auch gemeinsam mit Google- oder Microsoft-E-Mail-Diensten verbunden werden.

Die Module lassen sich einzeln oder in beliebiger Kombination einsetzen, je nach Anforderung des Unternehmens.

Browserzentrierter Ansatz statt zentrale Umleitung

Ansätze, wie beispielsweise mehrere cloudbasierte SASE- oder SSE (Security Service Edge)-Lösungen, erfordern für die Absicherungen von hybriden Arbeitsumgebungen oft eine komplexere Infrastruktur, ausreichend Expertise und ausreichend Personal. Diese Ansätze sorgen für hohe Kosten und hohe Komplexität, was viele Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Da laut der aktuellen Omdia-Studie „The State of Workforce Security: Key Insights for IT and Security Leaders“ 85 Prozent der Arbeitszeit im Webbrowser stattfindet, macht die der browserzentrierte Ansatz von Sophos eine Umleitung des Datenverkehrs über zentrale Infrastrukturen überflüssig.

Der Sicherheitshersteller stellt eine Lösung bereit, die es Unternehmen jeder Größe und jedes Sicherheitsniveaus ermöglichen soll, ihre hybride Arbeitsumgebung ausreichend abzusichern. Dabei wurde das Set so entwickelt, dass es sich problemlos in die Sophos-Central-Plattform integrieren lässt.

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