Desktops als Dreh- und Angelpunkt der Migration

So gelingt die sanfte Migration in die virtuelle Systemwelt

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ITB: Wo und wie soll man am besten den Hebel innerhalb der bestehenden IT-Installation ansetzen?

Struck: Erst eine gründliche Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur fördert die notwendigen Erkenntnisse zu Tage. Auf diese Weise werden die Zusammenhänge zwischen den Systemen deutlich, ebenso wo es sich am meisten lohnt, zu virtualisieren. Ausgangspunkt dieser Analyse sollten die Geschäftsprozesse des Unternehmens sein. Nur top-down können Bedeutungen einzelner Systeme einschließlich der Desktops für das Geschäft abgeleitet, aktuelle und vertretbare Betriebsaufwände für diese Systeme nachvollzogen und mögliche Einsparungen durch Virtualisierung und Automatisierung herausgearbeitet werden. Über diese Top-down-Analyse wird außerdem transparent, wie im Einzelnen die Zielumgebung „Desktop“ technisch aufgebaut sein sollte, also wo der Rich Client noch vertretbar ist und wo er durch einen Virtual Client, eventuell Thin Client, abgelöst werden sollte. Zudem sollten die Projektverantwortlichen wissen, wie sich die virtuelle Welt, dort wo sie Einzug halten soll, auf die bestehende physische Welt auswirkt. Auch das können sie nur herausarbeiten, wenn sie über die eingehende Analyse sämtliche Wechselbeziehungen innerhalb der IT-Infrastruktur kennen, um daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

ITB: Was macht einen Virtual Client dort, wo er gefordert ist, so interessant?

Struck: Durch die Zentralisierung von Programmen und Daten auf Servern fallen die Administrationsaufwendungen und Fehler gegenüber dem Einsatz von Vor-Ort-Software und Daten auf Rich Clients deutlich geringer aus. Sämtliche PC-Einrichtungen und -Konfigurationen können nun an zentraler Stelle durchgeführt werden. Zudem kann die Sicherheit steigen, da unternehmenskritische Daten nicht mehr dezentral, sondern nur noch zentral im Rechenzentrum vorgehalten werden. Die Bereitstellung von geänderten, an neuen Geschäftsprozessen angepassten Clients kann durch die zentrale Bereitstellung von Images erheblich beschleunigt werden.

Was Projektverantwortliche bei der sanften Migration zu Virtual Clients in puncto Workplace-Management wissen müssen, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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