Silver Lake hat freie Bahn Rocket Software gibt im Übernahmeringen um Software AG auf

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das zu Bain Capital gehörende Unternehmen Rocket Software hat bekannt gegeben, die Software AG nicht mehr kaufen zu wollen und seine Anteile an Silver Lake zu verkaufen. Damit hat das Ringen um die Software AG ein Ende.

Das Headquater der Software AG in Darmstadt.(Bild:  Oliver Roesler/Software AG)
Das Headquater der Software AG in Darmstadt.
(Bild: Oliver Roesler/Software AG)

Der Finanzinvestor Bain Capital gibt im Ringen um eine Übernahme der Software AG auf. Das zu Bain gehörende Portfoliounternehmen Rocket Software kündigte an, seine Anteile an der Software AG an Silver Lake verkaufen zu wollen. Das Unternehmen habe dazu eine Vereinbarung über den Verkauf und die Übertragung seiner Beteiligung von 10,02 Prozent an Silver Lakes Übernahmevehikel Mosel Bidco geschlossen, teilte Rocket Software in Waltham mit.

Der Technologieinvestor Silver Lake will die Software AG übernehmen. Vergangene Woche strich der Investor wegen des schleppend verlaufenden Angebotsprozesses die Mindestannahmeschwelle, wodurch sich die Frist zur Annahme des Angebots um zwei Wochen bis zum 28. Juni verlängerte. Silver Lake hat bereits einen Kaufvertrag mit der Großaktionärin Software-AG-Stiftung über deren 25,1 Prozent geschlossen, rund 5 Prozent hat sich der Investor am Markt beschafft.

Um den Darmstädter Software-Anbieter hat es zuletzt ein Ringen zwischen Silver Lake und Bain Capital gegeben. Der Finanzinvestor hatte ein höheres Angebot in Aussicht gestellt und wollte die Software AG mit Rocket Software fusionieren. Jedoch unterstützte die Unternehmensführung der Software AG das Gebot von Silver Lake.

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