Sicherheitsvorfälle 2024 im Fokus Riedel Networks veröffentlicht Analyse zur Cybersicherheit

Von Natalie Forell 1 min Lesedauer

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Im Jahr 2024 brachte Riedel Networks bereits einen Report heraus, der gemeldete IT-Sicherheitsvorfälle des ersten Halbjahrs analysierte. Jetzt wurde der zweite Teil veröffentlicht, der aktuelle Ergebnisse der Cyberangriffe im zweiten Halbjahr 2024 untersucht.

Mit Analysen soll herausgefunden werden, warum eine Schwachstelle existiert und welche Lösungen es kurzfristig und langfristig gibt.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Mit Analysen soll herausgefunden werden, warum eine Schwachstelle existiert und welche Lösungen es kurzfristig und langfristig gibt.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Mit dem Motto „Hätte ich das mal früher gewusst“ veröffentlicht Riedel Networks eine Analyse der Cyberangriffe des zweiten Halbjahrs 2024. Der Report zeigt anhand von über 100 dokumentierten IT-Sicherheitsvorfällen auf, wo die deutschen Unternehmen besonders angreifbar sind. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Mit 47 Prozent ist Ransomware weiterhin der häufigste Angriffstyp, was einen Anstieg um 2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Halbjahr bedeutet.
  • Auch die Anzahl der Erpresser steigt um 2 Prozent zum vorherigen Halbjahr und liegt jetzt bei 42 Prozent.
  • Cyberkriminelle werden kontinuierlich professionalisiert. Die Cyberangriffe in einem politischen und wirtschaftlichen Interesse liegen laut dem Riedel-Report bei 23 Prozent. Das sind 2 Prozent weniger als im Halbjahr zuvor.
  • Besonders betroffen sind kritische Infrastrukturen und der öffentliche Sektor, insbesondere die Branchen Finanzen (25 %), Gesundheit (20 %) und Industrie (18 %).
  • Durch KI-gestützte Malware und zunehmende Angriffe auf Cloud-basierte Systeme entwickeln sich und führen zu einem Anstieg von neuartigen Bedrohungen.
Die Bedrohungslage im Bereich der Cybersicherheit spitzt sich zu und die Professionalisierung der Cyberkriminalität hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Unternehmen müssen dringend ihre Abwehrstrategien neu ausrichten und ausbauen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.

Michael Martnes, CEO von Riedel Networks

Der Report weist darauf hin, dass veraltete Sicherheitskonzepte sowie Phishing und Social Engineering weiterhin große Schwachstellen darstellen. Der menschliche Faktor spielt eine zentrale Rolle in der IT-Sicherheit und ist für viele Unternehmen ein großes Einfallstor. Zudem bleibt die Dunkelziffer von unentdeckten oder nicht gemeldeten Cyberangriffen laut Experten hoch.

Sicherheitslücken müssen langfristig geschlossen werden

Riedel Networks hat auf Basis der analysierten Cyberangriffe konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Dazu gehören:

  • Verstärkung der Netzwerksicherheitsmaßnahmen
  • Gezielte Schulungen, um Mitarbeiter zu sensibilisieren
  • Einsatz moderner Sicherheitstools

Ein besonderer Fokus liegt außerdem auf der Förderung der KI-Kompetenz und des kritischen Denkens der Mitarbeiter, da diese Faktoren entscheidend für die Sicherheit eines Unternehmens sind.

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