Neues aus der Datenflut Qliktech-Partner bieten im „Qlikmarket“ Anwendungen und Konnektoren

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Harald Jacob

Im Business-Intelligence-Segment sorgt der Hersteller Qliktech mit seinem Produkt Qlikview für neue Akzente. Mit der Datenauswertung im Hauptspeicher und assoziativen Abfragen schaffte es das Unternehmen in diesem Jahr gar auf die Forbes-Liste „America’s 25 Fastest-Growing Tech Companies“.

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Wer anfängt, seine Daten zu analysieren, stößt auf immer weitere Fragen.
Wer anfängt, seine Daten zu analysieren, stößt auf immer weitere Fragen.
(© vege - Fotolia.com)

Der BI-Anbieter Qliktech hat es in diesem Jahr auf die Forbes-Liste der 25 am schnellsten wachsenden US-Unternehmen geschafft, direkt hinter LinkedIn und Apple auf Platz drei.

Mit dem Qlikmarket geht das Unternehmen nun neue Wege im Channel. Für Wolfgang Kobek, DACH-Chef bei Qliktech, ist das eine „strategische Initiative für den Partnerkanal sowie Qlikview-Kunden und -Interessenten“. Diese Online-Plattform ist ein Marktplatz, auf dem Qliktech-Partner ihre Anwendungen, Extensions und Konnektoren rund um Qliktech anbieten können.

Nach eigenem Verständnis will Qliktech mit einem neuen Konzept den Markt für Business-Intelligence verändern und BI für die „Generation Google“ anbieten, wie es Kobek formuliert.

Für die Marktforscher von Gartner ist das Unternehmen jedenfalls ein „Aushängeschild“ im recht jungen BI-Segment „Data Discovery“, auch wenn das Unternehmen selbst eine andere „Schublade“ für sich gefunden hat.

Die Würfel sind gefallen

„Business Discovery“ (deutsch: Geschäftsentdeckung) nennt man bei Qliktech das hauseigene Gegenkonzept zu klassischer Business-Intelligence-Software, die mit einem so genanntem OLAP-Würfel (Online Analytical Processing) arbeitet. Beim klassischen BI werden die Geschäftsdaten auf die Dimensionen eines imaginären Würfels gespannt (beispielsweise Zeitraum, Produkt und Vertriebsregion), damit so die Zusammenhänge visuell aufbereitet werden können. Anwender steuern mittels OLAP-Operationen wie Slicing, Dicing, Drill-Up oder -Down quer durch Geschäftsdaten wie Umsatz, Lagerbestand und Verkäufe, die in Relation zu Zeit, Filiale oder Verkäufer gesetzt werden. Das hat Nachteile. Beispielsweise müssen neue Cubes eingerichtet werden, wenn andere Dimensionen oder Zusammenhänge betrachtet werden sollen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Business-Discovery-Ansatz.

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