SASE-Umfrage von Cato Networks Netzwerk- und Sicherheits­teams wachsen weiter zusammen

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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In 82 Prozent der Unternehmen wachsen Sicherheits- und Netzwerkteams zusammen, zumindest existiert eine Managementdirektive zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Dies besagt die SASE Adoption Survey 2023 von Cato Networks.

In 24 Prozent der Unternehmen wird die Verantwortung für die Bereiche Sicherheit und Netzwerk von einem einzigen Team wahrgenommen.(Bild:  © – bizvector – stock.adobe.com)
In 24 Prozent der Unternehmen wird die Verantwortung für die Bereiche Sicherheit und Netzwerk von einem einzigen Team wahrgenommen.
(Bild: © – bizvector – stock.adobe.com)

Laut den Ergebnissen der SASE Adoption Survey 2023 erwartet das Management, dass Netzwerk- und Sicherheitsteams enger zusammenarbeiten, wenn sie nicht sogar völlig zusammenwachsen. Weitere Befunde der Umfrage geben Aufschluss über die Akzeptanz von SASE, dazu wie Anwendungen in der Cloud und On-Premises verteilt sind, den Fortbestand hybrider Arbeitsmodelle und die Art und Weise, wie sich die IT entwickelt, um den Herausforderungen moderner Infrastrukturen zu begegnen.

„Die Konvergenz von Netzwerk- und Sicherheitsteams in einem Unternehmen ist nicht länger eine nachgelagerte Überlegung. Es ist eine Maßnahme, die von IT-Führungskräften begrüßt und übernommen wird“, so Eyal Webber-Zvik, Vice President of Product Marketing and Strategic Alliances bei Cato Networks. „Im Kampf gegen aktuelle Cyberbedrohungen ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre Sicherheitsabläufe mit Erkenntnissen hinsichtlich der Netzwerktransparenz und -intelligenz anzureichern. Die Befragten in unserer Cato Networks SASE Adoption Survey 2023 haben das und weiteres mehr bestätigt.“

Sicherheits- und Netzwerkteams wachsen zusammen, um betriebliche Abläufe zu verbessern

Die überwiegende Mehrheit, nämlich 82 Prozent der Befragten, gibt an, dass Sicherheits- und Netzwerkteams konsolidiert werden, respektive eine Managementdirektive im Sinne einer Zusammenarbeit existiert. Auf die Frage, wie in den betreffenden Unternehmen die Zuständigkeiten für das Netzwerk- und Sicherheitsmanagement verteilt sind, geben annähernd 24 Prozent der Befragten an, dass die Verantwortung für die Bereiche Sicherheit und Netzwerk von einem einzigen Team wahrgenommen wird.

Ein Beispiel dafür ist der Brauereikonzern Carlsberg. Das Unternehmen hat die beiden Bereiche Network Operations und Security unter der Verantwortung von Tal Arad, dem CISO und Head of Technology bei Carlsberg, konsolidiert. „Für Carlsberg geht es bei Network und Security Operations letztlich um dasselbe: sicherzustellen, dass unser Bier weiterhin fließt. Dass die Grenzen zwischen Netzwerk- und Sicherheitsverantwortlichen verwischen, ist aus meiner Sicht der richtige Weg, um dieses Ziel zu erreichen“, so Arad.

„Durch die Zusammenführung von Netzwerk- und Sicherheitsteams konnten wir die „Revierkämpfe“ beilegen, die die IT-Abteilung so lange beeinträchtigt hatten. Wir sind in der Lage, potenzielle Hintertüren, die durch Änderungen am Netzwerk entstehen, zu identifizieren und darauf zu reagieren und umgekehrt betriebliche Probleme aufgrund von Änderungen im Bereich Sicherheit viel schneller erkennen – weil unser Sicherheits- und Netzwerkpersonal als ein einziges Team zusammenarbeitet.

Aufgrund der bisherigen Schwierigkeiten wachsen die Teams jetzt zusammen

Probleme bei der Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Sicherheitsteams sind nicht neu, und die Herausforderungen bestehen weiterhin. 34 Prozent der Befragten berichten von gelegentlich auftretenden Problemen oder sogar regelrechten „Revierkämpfen“ zwischen Sicherheits- und Netzwerkteams. Da verwundert es kaum, dass die Geschäftsführung eine bessere Abstimmung der beiden Teams vorantreibt.

Die Befragten bevorzugen eine einheitliche Plattform für Security und Networking

Wenn die Teams zusammenkommen, präferieren sie eine einzige, einheitliche Plattform für ihre jeweiligen Aufgaben. Während die meisten Unternehmen (68 %) derzeit noch unterschiedliche Plattformen für Sicherheits- und Netzwerkmanagement bzw. Operations verwenden, wird sich das vermutlich ändern. 76 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Verwendung einer einzigen Plattform für beide Zwecke die Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Sicherheitsteams verbessern würde.

„Die Tatsache, dass ich alles über eine einzige Konsole verwalten kann und mein Team nahezu im Handumdrehen weiß, was wo schiefläuft, ist ein großer Vorteil für uns“, fährt Arad fort.

Security hat bei SASE-Auswahl häufiger die Führungsrolle inne

Was die Bildung eines SASE-Auswahlkomitees angeht, ist das bei 47 Prozent der Befragten ein Projekt des Sicherheitsteams, an dem das Netzwerkteam bei Bedarf beteiligt wird. Bei weiteren 39 Prozent ist das Skript umgekehrt, und das Netzwerkteam leitet das Projekt, während das Sicherheitsteam bei der Anbieterauswahl hinzugezogen wird.

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