Speicherkarten, Fotobücher und Objektive als Umsatztreiber Mit Fotozubehör mehr Marge machen
Das richtige Zubehör ist auch im Markt für Kameras das Allheilmittel, um sich bei sinkenden Preisen eine erträgliche Marge zu sichern. IT-BUSINESS zeigt, welche Add-Ons gerade gefragt sind.
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Konnte der Händler im Jahr 2005 für eine Kompaktkamera mit sieben Megapixeln noch 381 Euro verlangen, hat sich der Preis 2007 auf unter 200 Euro eingependelt. Noch krasser fällt der Vergleich bei Spiegelreflexmodellen aus. 2005 kosteten diese 1023 Euro, 2007 sind es nur noch 792 Euro.
Gut dass es noch den Zubehörmarkt gibt, denn hier ist der Preisverfall nicht so immens. Gerade bei Wechselobjektiven oder Stativen sind ambitionierte Fotografen noch immer bereit, tief in den Geldbeutel zu greifen.
Aber auch Speicherkarten gehen oft über den Verkaufstresen, 2007 waren es 21,8 Millionen. Dies ist ein Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine besondere Perspektive bieten auch die Fotobücher, 2007 wurden rund 1,5 Millionen Stück gedruckt. Ging das Geschäft hier oft am Fachhandel vorbei, bieten Lösungen zum Beispiel von Fujifilm jetzt Partizipationsmöglichkeiten. IT-BUSINESS hat die besten Margentreiber für Sie zusammengefasst:
Speicherkarten
Immer höhere Auflösungen der Kameras fordern größeren Speicherplatz, machen aber auch höhere Transferraten notwendig. Trotz der deutlich gesunkenen Preise liegt für den Verbraucher das Ärgernis noch immer in den unterschiedlichen Formaten. Gut für den Handel einerseits, da beim Kauf einer neuen Kamera meist auch neue Speicherkarten fällig werden. Andererseits steigen die Abverkäufe des betroffenen Mediums um ein Vielfaches, sobald sich ein universeller Standard etabliert hat. Gut, dass hier ein einheitliches Format namens UFS im Gespräch ist.
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