So nützlich ist KI Mehr Produktivität und Innovation in deutschen Unternehmen

Von Sophia Kos 2 min Lesedauer

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Der Cloud Complexity Report 2024 von NetApp beleuchtet, inwiefern KI die Effizienz und Produktivität in deutschen Unternehmen erhöht und damit zu mehr Innovation führt. Welche Vorteile die neue Technologie unter anderem bietet, beantwortet der Report in Zahlen.

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Der Cloud Complexity Report 2024 von NetApp liefert Erkenntnisse über die KI-Transformation in Unternehmen. (Bild:  Keyframe's - stock.adobe.com / KI-generiert)
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Der Cloud Complexity Report 2024 von NetApp liefert Erkenntnisse über die KI-Transformation in Unternehmen.
(Bild: Keyframe's - stock.adobe.com / KI-generiert)

Dass Künstliche Intelligenz (KI) die Effizienz und Produktivität, damit auch die Innovation, in deutschen Unternehmen antreibt, ist ein großer Vorteil der neuen Technologie. Allerdings profitiert nicht jede Branche gleichermaßen von der KI-Transformation. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Cloud Complexity Report 2024 von NetApp. Laut der Studie bahnt sich ein vertiefender Graben zwischen KI-Vorreitern und -Nachzüglern an.

Weshalb es manchen Industriebereichen schwerer fällt, KI produktiv in ihre Prozesse einzubinden, liegt vor allem an der KI-Strategie. Mit der richtigen Vorgehensweise haben demnach auch KI-Nachzügler die Möglichkeit, zur Spitze aufzuschließen. Für die Studie wurden weltweit 1.300 IT-Verantwortliche zu den Vorteilen der KI-Transformation befragt. Dabei lassen sich die genannten Aspekte in zwei Bereiche fächern: Höhere Effizienz und wachsende Innovationskraft.

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Kluft zwischen KI-führenden und -schwachen Branchen

Die neue KI-Welt ist gespalten. Auch wenn die Vorteile von KI mittlerweile weithin bekannt sind und sich bereits konkret in den Unternehmen zeigen, geben die Zahlen Anlass zur Sorge. Denn die Differenz zwischen KI-führenden und KI-schwachen Branchen ist sehr deutlich. Schlusslichter im Branchenvergleich bilden mit 38 Prozent der Gesundheitssektor sowie die Medien- und Unterhaltungsbranche mit nur 25 Prozent. Die meisten KI-Projekte, die sich entweder in der Pilotphase befinden oder bereits laufen (70 %), befinden sich im Technologiesektor. Vorne mit dabei ist auch das Bank- und Finanzwesen sowie das verarbeitende Gewerbe mit 55 und 50 Prozent der KI-Projekte.

Die KI-Transformation spaltet außerdem Großunternehmen von kleineren Unternehmen. So haben 62 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern KI-Projekte in der Pilotphase oder bereits am laufen, verglichen mit 36 Prozent der Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Außerdem setzen Datenwissenschaftler und Dateningenieure KI schneller ein als die C-Suite.

Die richtige KI-Strategie

Gibt es Hoffnung für KI-Nachzügler? Regionen, Branchen und Unternehmen haben immer noch die Chance, zu den KI-Vorreitern aufzuschließen und ihre KI-Transformation auszubauen. Dabei müssen sie allerdings schnell handeln. So können Unternehmen mit IT-Umgebungen, die bereits für KI optimiert sind, diese Technologie schneller übernehmen. Isolierte Datenumgebungen eignen sich demnach weniger für eine schnelle Umsetzung.

Die größten Hürden im KI-Zeitalter bilden die IT-Kosten und der Aspekt der Sicherheit. Um diese zu meistern, können Führungskräfte beispielsweise andere IT-Aktivitäten einschränken oder Kosten aus anderen Unternehmensbereichen umverteilen, um KI-Projekte zu finanzieren. Darüber hinaus gilt es, die Investitionen in CloudOps, Datensicherheit und KI in naher Zukunft zu erhöhen, um den Graben zwischen KI-Nachzüglern und führenden Unternehmen zu überwinden.

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