Fujitsu D3348-B2 Langläufer-Mainboard für Broadwell-E
Der Augsburger Mainboardhersteller hat eine neue Version seiner Extended-Lifecycle-Platine D3348-B vorgestellt. Die B2-Variante unterstützt nun auch Xeon-E5-V4- und Core-i7-Prozessoren auf Broadwell-E-Basis sowie DDR4-2400-Speichermodule.
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Mit Broadwell-E hat Intel eine neue Generation von Prozessoren für den Sockel 2011-3 auf den Markt gebracht. Eine passendes Mainboard für Xeon- und Core-i7-Prozessoren ist das D3348-B2. Es nutzt den Intel C612-Chipsatz mit vPro- und Trusted Execution Technology. Zudem ist es für den Betrieb mit ECC-Speichern beim Einsatz von Xeon-Prozessoren optimiert. Die Platine im ATX-Format bietet vier PCIe-x16- und drei PCIe-x8-Steckplätze. Zudem sind vier USB-3.0- und neun USB-2.0-Anschlüsse sowie zehn SATA-600-Ports mit RAID Support vorhanden. Die beiden GBit-Ethrnet-Controller unterstützen iAMT und Teaming. M.2-SSDs können über die optinale PCI-x8-Erweiterungskarte D3352 angebunden werden. Mit der B2-Version des Mainboards können nun auch NVMe-SSDs eingesetzt werden. Die Karte kostet etwa 28 Euro und bietet Platz für zwei M.2-Karten. So werden keine PCI-Express-Lanes von den unter Umständen nicht genutzten M.2-Steckplätzen mit Beschlag belegt.
Für Dauerbetrieb konzipiert
Laut Fujitsu ist das Board ist dasD3348-B2 für den 24/7-Betrieb konzipiert. Durch die Verwendung hochwertiger Komponenten wie etwa Feststoff-Kondensatoren soll die Lebensdauer hier bei mindestens 45.000 Stunden liegen. Eine Hardware-Watchdog-Funktion überwacht den Betrieb des Mainboards.
Als Extended-Lifecycle-Platine soll das D3348-B2 für den nächsten drei Jahre verfügbar sein. Neben CE ist das D3348-B auch CSA/FCC approved. Diese Zertifizierung ist für den Einsatz in medizinischen Geräten wichtig.
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