Epochaler Wandel Die EMO Hannover demonstriert, wie KI die Maschinen zum Partner macht

Quelle: Daniel Schauber / VDW 6 min Lesedauer

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KI in Werkzeugmaschinen bedeute mehr als Automatisierung. Sie ermöglicht es Maschinen nämlich, aus Daten zu lernen, Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu optimieren, was auf der EMO 2025 zu sehen ist.

Die EMO Hannover 2025 sieht sich auch als Schaufenster in Sachen künstliche Intelligenz in der Metallbearbeitung. Das will man auch fokussiert zeigen. Datron etwa, hat mit der Next-Steuerung ein Tool geschaffen, mit dem KI seine Vorteile ausspielen kann ...(Bild:  Datron)
Die EMO Hannover 2025 sieht sich auch als Schaufenster in Sachen künstliche Intelligenz in der Metallbearbeitung. Das will man auch fokussiert zeigen. Datron etwa, hat mit der Next-Steuerung ein Tool geschaffen, mit dem KI seine Vorteile ausspielen kann ...
(Bild: Datron)

Die industrielle Fertigung erlebt einen epochalen Wandel. Künstliche Intelligenz (KI) hält nämlich schon seit einiger Zeit ihren Einzug in Werkzeugmaschinen und sie verändert dabei nicht nur die Produktion, sondern auch die Art der Wartung von Maschinen. KI wird im Zuge dessen zur Schaltzentrale, welche die Fertigung effizienter, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger machen kann. In Zeiten von Fachkräftemangel und internationalem Konkurrenzdruck ist KI also weit mehr als nur ein technologisches Gimmick. Denn sie wird quasi zur Überlebensstrategie. Wie künstliche Intelligenz die industrielle Produktion revolutioniert, wird deshalb auch auf der EMO Hannover 2025, der Weltleitmesse für Produktionstechnologie, vom 22. bis 26. September zu erleben sein. Dabei kommen Sensorik, Datenanalyse, maschinelles Lernen (ML) und „intelligente“ Assistenzsysteme zum Einsatz, was sich auf die Steuerungsebene ebenso auswirkt, wie auf die Interaktion der Maschinen mit dem Menschen.

Für Unternehmen gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für KI

„Typische Beispiele für KI-Anwendungen in der Fertigung betreffen etwa die Prognose von Prozesseigenschaften im Echtzeitbetrieb zur Inline-Qualitätskontrolle, oder das Überwachen von Prozessen und deren Eigenschaften“, weiß Prof. Philipp Klimant, Geschäftsfeldleiter Prozessdigitalisierung und Fertigungsautomatisierung am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz. Der Vorteil zu klassischen Ansätzen sei die Möglichkeit, besonders viele Parameter in die Überwachung mit einzubeziehen. Es gebe aber auch zahlreiche weitere Anwendungsfelder – etwa KI-Assistenzmodelle für Schulungen und künstliche Intelligenz zur Unterstützung bei Wartungsarbeiten. Das IWU, das sich auf die produktionstechnische Anpassung von klassischen und modernen Verfahren des Maschinellen Lernens spezialisiert hat, wird im Übrigen von dem Trio Martin Dix, Welf-Guntram Drossel und Steffen Ihlenfeldt geleitet. Zusammen mit Klimant sind sie auch Mitglieder der WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik). Das ist ein Zusammenschluss führender deutscher Professoren der Produktionswissenschaften. Die WGP hat seit Januar die ursprünglich vom BMBF geförderte Initiative Pro-KI unter ihrem Dach vereint, und bietet jetzt praktische Expertisen und Demonstratoren – insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) an, die sich über ihre individuellen KI-Potenziale informieren wollen, oder Unterstützung suchen.

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