E-Rechnung als Booster IT-Dienstleister Datev wächst weiter

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Die Digitalisierung um Umgang mit dem Finanzamt schreitet weiter voran. Das spielt dem Nürnberger IT-Dienstleister Datev in die Hände, der vor allem Lösungen für Steuerberater anbietet.

Digitalisierung und E-Rechnung sind zwei Elemente, die zum Wachstum von Datev beitragen.(Bild:  Joachim Wendler - stock.adobe.com)
Digitalisierung und E-Rechnung sind zwei Elemente, die zum Wachstum von Datev beitragen.
(Bild: Joachim Wendler - stock.adobe.com)

Der Nürnberger Softwareanbieter Datev wächst dank einer Digitalisierungswelle im Umgang mit Steuerunterlagen weiter. Der vor allem auf Steuerkanzleien spezialisierte IT-Dienstleister setzte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 1,439 Milliarden Euro um, 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2024 seien bereits 739 Millionen Euro an Umsatz erzielt worden, die Zahl der Beschäftigten sei auf 8.971 gestiegen, teilte Datev in Nürnberg mit.

Datev erhofft sich vor allem durch die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung für Transaktionen unter gewerblichen Geschäftspartnern zum Beginn des kommenden Jahres, weitere Potenziale heben zu können. Der Vorstandschef des genossenschaftlich geführten Unternehmens, Robert Mayr, forderte die Unternehmen auf, sich bereits jetzt auf entsprechenden Plattformen zu registrieren. Die E-Rechnung werde ein „Digitalisierungsbooster“ im Geschäftswesen werden.

Nach Angaben von Finanzvorständin Diana Windmeißer erzielte Datev im vergangenen Jahr ein Betriebsergebnis in Höhe von 91,6 Millionen Euro. 56,5 Millionen Euro seien an die 40.000 Genossenschaftsmitglieder rückvergütet worden. Datev zählt nach eigenen Angaben in Deutschland und weiteren Ländern rund 620.000 Kunden.

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