Hackerangriff auf Flughafen-Webseiten Internetseiten von Flughäfen lahmgelegt

Von dpa 1 min Lesedauer

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Wer in Düsseldorf oder Dortmund Informationen zu seinem Flug finden wollte, kam am Donnerstag nicht weiter: „Die Website ist nicht erreichbar“, stand da bloß. Alles deutet darauf hin, dass Hacker die Seiten mit einem Angriff stundenlang lahmgelegt haben.

Nach einem Hackerangriff auf die Webseiten von mehreren Flughäfen war auch die Seite des Flughafens Düsseldorf mehrere Stunden lang lahmgelegt.(Bild:  Andreas Wiese, Flughafen Düsseldorf)
Nach einem Hackerangriff auf die Webseiten von mehreren Flughäfen war auch die Seite des Flughafens Düsseldorf mehrere Stunden lang lahmgelegt.
(Bild: Andreas Wiese, Flughafen Düsseldorf)

Ein mutmaßlicher Hackerangriff hat die Internetseiten der Flughäfen Düsseldorf und Dortmund am Donnerstag stundenlang lahmgelegt. Auch fünf weitere Flughäfen in Deutschland waren nach Angaben des Flughafenverbands ADV betroffen. Auswirkungen auf den Flugbetrieb hatte der Cyberangriff aber nicht. „Das sind separate Systeme“, betonte eine Sprecherin in Dortmund.

Die Internetauftritte der Airports waren seit dem Morgen nicht mehr erreichbar. Es gebe eine sogenannte DDoS-Attacke, sagte ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf. Dabei bekommt eine Internetseite so viele Anfragen, dass sie zusammenbricht und nicht mehr erreichbar ist. Fluggäste wurden etwa auf die App des Flughafens verwiesen, die nicht von dem Ausfall betroffen war. Am späteren Nachmittag war die Seite des Düsseldorfer Flughafens wieder erreichbar.

In Dortmund sagte die Flughafen-Sprecherin, alles deute auf einen Hackerangriff hin. Für die Passagiere dort war der Ausfall des Online-Angebots besonders ärgerlich: Weil der Flughafen an diesem Freitag von dem angekündigten ganztägigen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Flughäfen betroffen ist, seien viele Reisende auf der Suche nach Informationen zu ihrem Flug. Sie sollten sich am besten an ihre Airline oder den Reiseveranstalter wenden.

DDoS-Angriffe kommen immer wieder vor. So waren im Januar die Internetpräsenzen des Bundestages, der Polizei und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Deutschland betroffen.

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