Mögliche Einschränkungen beim Aufbau des 5G-Netzes Huawei und ZTE: Prüfverfahren läuft

Von dpa 1 min Lesedauer

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Die Angst vor Abhängigkeiten und Spionage könnten die Treiber für das weiterhin offene Prüfverfahren von Huawei- und ZTE-Technologie sein. Das könnte den Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland beeinflussen.

Die Bundesregierung prüft, ob Technologie von Huawei und ZTE weiterhin eingesetzt werden darf.(Bild:  ©fotogestoeber - stock.adobe.com)
Die Bundesregierung prüft, ob Technologie von Huawei und ZTE weiterhin eingesetzt werden darf.
(Bild: ©fotogestoeber - stock.adobe.com)

Mögliche Einschränkungen für die chinesischen Technologie-Konzerne Huawei und ZTE beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland sind weiterhin offen. Die Prüfung laufe noch, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend aus Regierungskreisen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Bauteile von Huawei und ZTE ein Sicherheitsrisiko darstellen, werde die Bundesregierung den Mobilfunkanbietern nicht nur verbieten, diese zu verwenden, sondern sie auch dazu auffordern, ihre Anlagen entsprechend umzurüsten. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass die Bundesregierung plane, den Einsatz chinesischer Technologie beim Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland deutlich einzuschränken beziehungsweise zu verbieten.

Die USA warnen Deutschland seit langem eindringlich vor einer Beteiligung von Huawei am Mobilfunknetz. Mehrere Länder, unter anderem die USA und Kanada, haben Netztechnik von Huawei und ZTE bereits aus ihren Märkten ausgeschlossen. Die USA behaupten, China könne über die 5G-Technik etwa von Huawei Spionage betreiben. Huawei wies die Vorwürfe stets zurück.

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