Perspectives 2013 Herweck kümmert sich um seine Partner

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidi Schuster

Der ITK-Distributor Herweck lud zur Perspectives 2013 ein. In diesem Jahr fand die Hausmesse zum ersten und letzten Mal im neu gebauten Logistikzentrum statt. Die Vorstände Jörg Herweck und Dieter Philippi sprachen über die Herausforderungen, die durch den Neubau entstehen und die Mehrwerte für Partner.

Anbieter zum Thema

Die Vorstände der Herweck AG Jörg Herweck (l.) und Dieter Philippi.
Die Vorstände der Herweck AG Jörg Herweck (l.) und Dieter Philippi.
(IT-BUSINESS/Heidi Schuster)

Am Freitag, den 14. Juni, fand die Herweck-Hausmesse Perspectives 2013 statt. Die Lokation dafür bot in diesem Jahr das neue, noch nicht bezogene Logistikzentrum in St. Ingbert Rohrbach. Dank dem schlechten Wetter der vergangenen Monate verzögerten sich die Baumaßnahmen um zwei bis drei Monate und so gab es noch bis Montag vor der Messe keinen Strom im Neubau.

Der Neubau bietet mit 4.000 Quadtratmetern eine doppelt so große Fläche wie das alte Logistikzentrum in Kirkel-Neuhäusel. Geplant ist, dass die Logistik noch in diesem Jahr den Neubau bezieht. Dort können dann bis zu 5.000 Pakete pro Tag abgefertigt werden. Die restliche Firma Herweck soll im Laufe des kommenden Jahres das neue Verwaltungsgebäude beziehen.

Der Neubau bringt einige Herausforderungen mit sich. „Die Gebäudehülle ist relativ einfach zu bewältigen. Die Schwierigkeit für uns ist die Neuegsaltung der ganzen Prozesse der Lieferkette“, erklärt Jörg Herweck, Vorstand von Herweck, und gibt ein Beispiel: „Was passiert, wenn der Lieferant ein Gerät mit einer IRN-Nummer schickt, die für den englischen Markt bestimmt ist? Man kann dann nicht mehr sagen, wir buchen das mal ein und überlegen uns später, wie wir das handhaben.“ Dies sei im neuen Logistikzentrum nicht mehr möglich, da das alte Lager manuell und das neue halbautomatisch betrieben wird.

Partner-Unterstützung

Der neue Firmenstandort sei für Herweck nötig gewesen. „Wir sind seit 28 Jahren am Markt und sind kontinuierlich gewachsen. In den letzten Jahren sind viele neue Kunden zu uns gekommen. Es hat sich in der Branche herum gesprochen, dass wir eine gewisse Exzellenz bieten“, erklärt Herweck-Vorstand Dieter Philippi. „Man muss sich das ein bisschen vorstellen wie bei dem Orthopäden Dr. Müller-Wohlfahrt, zu dem viele Menschen gehen und er irgendwann sagen muss, dass er so viele Patienten nicht mehr bedienen kann. Man spricht ihm eine Kompetenz zu, denn er muss ein Knie nur anfassen und die Schmerzen sind weg. Das spricht sich durch Mundpropaganda herum und das ist die beste Werbung. Also wenn man ein gesundes Knie haben möchte, muss man zu Dr. Müller-Wohlfahrt und wenn man ein gutes Shop-Konzept haben möchte, dann geht man zu Herweck. „Wir kümmern uns um die Anliegen unserer Fachhändler und nehmen diese ernst“, so Philippi weiter. Unterstützt werden die Händler beispielsweise durch das Epos-Warenwirtschaftssystem, von dem bereits 140 Lizenzen eingesetzt werden, ein neues Shop-Konzept, dass den Laden zu einer kleinen Erlebniswelt machen und so die Kunden anlocken soll und das Kundenbegeisterungsprogramm, bei dem der Kunde Gutschein-Postkarten und Aufmerksamkeiten versorgt wird, was zur Kundenbindung führen soll. Die Idee dazu kommt übrigens von einem Partner.

Die Party

Traditionell lud Herweck die Messebesucher und Aussteller zur Abendveranstaltung in das saarbrücker E-Werk ein. Das Motto in diesem Jahr „Ich weiß! (Die Party ohne roten Faden)“. Beinahe alle 980 Gäste kamen in einem weißen Outfit zur Party. Das Abendprogramm ließ kaum Wünsche offen. Auf dem im Vorfeld geheimen Programm standen eine Lasershow, die „Magic Artists“, und die „Fablulous Beatmashers“. Der Stargast des Abends war DJ Bobo, danach heizte DJ Senad dem Publikum bis spät in die Nacht ein. □

(ID:40084430)