Digitale Transformation Digitalstrukturen in Deutschland weiterhin ausbaufähig

Von Docusign

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Medienbrüche gehören bei der Hälfte der deutschen mittelständigen Unternehmen im Bereich Fertigung, Finanzen und Gesundheitswesen zum Alltag. Docusign hat gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Statista eine Studie zum Thema Prozessdigitalisierung durchgeführt.

Beim Ausbau von Digitalstrukturen hinken im Branchenvergleich besonders die industrielle Fertigung und das Gesundheitswesen hinterher.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Beim Ausbau von Digitalstrukturen hinken im Branchenvergleich besonders die industrielle Fertigung und das Gesundheitswesen hinterher.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Durchgängige digitale Prozesse funktionieren in Deutschland bis heute oft nicht. Laut Docusign zeigt sich im Branchenvergleich, dass die digitale Entwicklung im Gesundheitswesen und in der Fertigung durchaus verbesserungswürdig ist, während sie im Finanzsektor gut voranschreitet.

Dadurch, dass Informationsaustausch und Kundenkontakte über die letzten Jahre zunehmend virtuell stattfinden und es immer mehr elektronische Abläufe gibt, sind Unternehmen gezwungen, sich mit den Digitalisierungsprozessen auseinanderzusetzen. Von den befragten mittelständischen Unternehmen bewerten 74 Prozent die Digitalisierung in der eigenen Firma als gut bis sehr gut. In der Finanzbranche sind es 80 Prozent, was weit über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen liegt (54 Prozent). Im Gesundheitswesen hingegen gaben 13 Prozent der Befragten an, dass ihre Branche nicht gut in der Prozessdigitalisierung aufgestellt sei.

Um zu untersuchen, wie weit die Digitalisierung im deutschen Mittelstand vorangeschritten ist, untersucht die Studie den Einsatz von digitalem Vertragsmanagement. Das Ergebnis zeigt, dass es vor allem bei Mitarbeiter- und Kundenverträgen zu einem Medienbruch kommt. Dabei wird der digitale Prozess unterbrochen. In der Fertigungsbranche werden beispielsweise laut Studie mehr als 80 Prozent der Mitarbeiterverträge gedruckt und eingescannt.

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Digitales Vertragsmanagement lässt Potenzial noch ungenutzt

Viele mittelständische Unternehmen haben digitales Vertragsmanagement bereits geplant, aber noch nicht umgesetzt. 38 Prozent haben bereits Digitalisierungsstrategien, von denen 13 Prozent noch im laufenden Quartal und 48 Prozent bis zum Ende des Jahres umgesetzt werden sollen. Im Branchenvergleich schneidet die Fertigungsbranche am schlechtesten ab. Nur 40 Prozent bestätigen, eine Lösung entwickelt zu haben. Konkrete Initiativen befinden sich häufig noch in der Anfangsphase, während die Finanzbranche dabei als Vorreiter gilt. Der Healthcare-Bereich hat einen hohen kurzfristigen Bedarf und erste Umsetzungen sollen hier noch im laufenden Quartal erfolgen.

Arbeitserleichterung und Effizienz vs. Sicherheitsbedenken und etablierte Prozesse

Effiziente Geschäftsprozesse sollen im Finanzsektor und Gesundheitswesen das Ziel der Digitalisierung sein. Während in der Fertigung der Abbau der Bürokratie wichtig ist. Von den Befragten, die noch keine Digitalstrategie für das Vertragsmanagement haben, begründen 53 Prozent das mit Sicherheitsbedenken. Im Fertigungs- und Finanzsektor gibt es laut Umfrage zudem die Befürchtung, dass sich Digitalstrategien nicht mit bereits etablierten Prozessen vereinbaren lassen. 28 Prozent gaben an, zu glauben, dass sich Kundinnen oder Mitarbeiter dagegen wehren könnten.

„Die Ergebnisse unserer jüngsten Mittelstandsstudie bestätigen, dass es in Deutschland noch viel Potenzial auf dem Weg zu volldigitalen Vertragsprozessen gibt. Noch immer behindern bestehende papierbasierte Prozesse die übergreifenden Geschäftsprozesse und digitalen Workflows. Sie führen zu Informationssilos und werden so zum Sicherheitsrisiko“, sagt Daniela Becker, Area Vice President EMEA bei Docusign. „Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass der hohe Stellenwert von digitalem Vertragsmanagement branchenübergreifend anerkannt wird und der Bedarf zum Handeln erkannt werden.“

Karl-Heinz Land, Digital Evangelist und CEO der Neuland GmbH & Co ist der Überzeugung, dass die Studie von Docusign deutlich zeige, dass in Deutschland bei der Digitalisierung einige Potenziale nicht ausgeschöpft werden und es noch viel Luft nach oben gebe.

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf unserem Partnerportal Industry of Things.

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