Fotos sind ein wichtiger Bestandteil und eine dauerhafte Erinnerung an schöne Urlaubszeiten. Smartphones, Tablets und Notebooks sind Dauergäste im Gepäck. Der Sicherheitsspezialist Sophos gibt wichtige Tipps, um Geräte und Daten sicher wieder nach Hause zu bringen.
Mit den Tipps von Sophos kommen Geräte und Daten sicher in den Urlaub und zurück.
Bevor die Reise in den Urlaub startet, gilt es meist viel Organisatorisches und Vorbereitungen zu bewältigen. Neben Badehose und Sonnencreme sind auch technische Geräte fester Bestandteil des Gepäcks – vom obligatorischen Smartphone bis hin zum Arbeitsnotebook ist vieles dabei. Allerdings sind die Geräte unterwegs vielen Gefahren ausgesetzt, wie der Security-Spezialist Sophos warnt. Dazu können etwa Diebstahl, unverhoffte Tauchgänge oder sogar Malware-Befall zählen.
Aus diesem Grund hat Sophos die folgenden sechs Tipps zusammengefasst. Sie sollen Geräte und Daten sicher durch den Urlaub bringen. Die Ratschläge sollten am besten noch vor der Abreise berücksichtigt werden. Sophos verweist zudem auf den international gültigen Merksatz „If in doubt, let it out!“ – im Zweifel lieber Finger weg. Mit der nötigen Vorsicht kommen Geräte und Daten gut durch den Sommer.
Backup aller Geräte machen
So regelmäßig wie Zahnarzt-Checkup und Co. sollte man auch Sicherheitskopien seiner Daten machen. Viele Systeme machen das nach einem bestimmten Turnus selbst. Falls das noch nicht geschieht, ist vor dem Urlaub der richtige Zeitpunkt dafür. Und wie das immer so ist mit der Sicherung von Sachen: Wer vorher ausmistet, hat danach weniger zu lagern.
Also eine gute Gelegenheit, sich von angesammelten Daten zu trennen oder sie in einer sicheren Cloud abzulegen. Mit weniger Gepäck reist es sich leichter – auch ins Ausland, wo man in bestimmten Regionen nämlich seine Datenmenge angeben muss.
Alle Geräte verschlüsseln
Je einfacher der Sperrcode zu merken ist, desto leichter ist er auch zu knacken. Als Gedankenstütze kann man seine PIN nach einem System, das man selbst auch in Chaossituationen noch durchschaut, an einem anderen Ort sicher hinterlegen. Für die SIM-Karte sollte auch ein eigener PIN eingerichtet und aktiviert sein. Dies ist insbesondere bei Diebstahl des Geräts sehr nützlich.
Bei Mitnahme eines Firmenlaptops gilt: Sehr gutes Passwort auswählen (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und lang) und auch die Festplatte gesondert verschlüsseln.
Öffentliches Wi-Fi nutzen: ja, aber …
Kann man machen, da die Gefahren hier kalkulierbar und aufzuhalten sind. Aber bitte auf sicheren Seiten surfen, erkennbar an „https://“. Noch sicherer ist die Einrichtung eines VPN-Tunnels für jeglichen Internetverkehr.
Wer kein öffentliches Wi-Fi verwenden möchte, kann sich eine lokale SIM-Karte mit einem Prepaid-Datentarif für die Dauer des Aufenthalts kaufen. Aber: Da die meisten Länder von ihren Telefonanbietern verlangen, dass sie über so genannte legale Abhörmöglichkeiten verfügen, sind diese mobilen Datentarife nicht anonym.
Keine Kiosk-PCs an Flughäfen oder in Hotels nutzen
Nur wenn es die einzige Alternative ist, sollte man dieses Angebot nutzen. Dabei gilt: So wenig Log-ins oder persönliche Daten angeben wie möglich, nur die nötigsten Anwendungen wie zum Beispiel Ausdruck einer Bordkarte oder ähnliches ausführen. Niemals Online-Banking oder andere Dienste mit sensiblen Inhalten und Zugangsdaten nutzen.
Einreisebedingungen des Urlaubslandes beachten
Meist verläuft die Einreise problemlos. Es gibt aber auch Länder, die mitgeführte Geräte sehr gewissenhaft prüfen und zum Teil Kopien von Datenspeichern machen. Wer das nicht möchte, sollte die Mitnahme des Gerätes noch einmal überdenken. Einige Urlaubsparadiese verlangen Adresse, E-Mail und Telefonnummer. Am besten vor der Einreise die entsprechenden Bestimmungen des Ziellandes beachten.
Sonderfall: unerwartete geschäftliche E-Mail
Nur weil man selber Ferien macht, urlauben ja nicht auch alle Kollegen. Kommt eine unerwartete und seltsame Nachricht von einem Mitarbeiter oder Geschäftspartner, sollte man nicht direkt darauf antworten, sondern diese erst einmal über andere Kanäle (Telefon, SMS, Firmen-Chatprogramm) verifizieren. Denn die Chance einer zielgenauen Phishing-E-Mail ist groß.
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Das Thema Hardware für Backup ist inzwischen ein weites Feld. Das liegt vor allem an dem stetig wachsenden Bedarf an Speicherkapazität einerseits und Sicherheitskopien mit Datenwiederherstellung (Disaster Recovery) andererseits.
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