Schwächen von Recovery-Strategien Warum Unternehmen trotz Backups Datenverlust erleiden

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Trotz vorhandener Backups sind viele Unternehmen nicht in der Lage, ihre Daten nach einem Cyberangriff wiederherzustellen. Woran das liegt erläutern Zerto und IDC in einem gemeinsamen Report.

Obwohl sie Lösegelder an Cyberangreifer bezahlten, erhielten 80 Prozent der Befragten ihre Daten nicht wieder.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Obwohl sie Lösegelder an Cyberangreifer bezahlten, erhielten 80 Prozent der Befragten ihre Daten nicht wieder.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Zerto, ein Unternehmen von Hewlett Packard Enterprise, stellt seine jährlich von IDC durchgeführte Studie zum Stand der Vorsorge gegen Ransomware und andere Katastrophen vor, die die Wiederherstellung von Daten notwendig machen. Der Report „The State of Disaster Recovery and Cyber-Recovery 2024 - 2025“ zeigt das Ausmaß, mit dem Backups Unternehmen bei der Datensicherung „im Stich lassen“.

Nur Backups reichen nicht aus

Der Report weist deutlich auf die Schwächen von Recovery-Strategien hin, die für die Datensicherung ausschließlich auf Backups beruhen. Ein besserer Ansatz sei eine ganzheitliche Strategie, zu der Backups und Data Recovery und Cyber Recovery gehören. Doch was stimmt mit den eingesetzten Backup-Lösungen nicht? Laut IDC nutzen und pflegen viele Unternehmen eine Backup-Umgebung, ohne es damit zu schaffen, Daten letztendlich auch wiederherstellen zu können. Ein Grund dafür könnte sein, dass dem Bericht zufolge schützen 58 Prozent der befragten Unternehmen immer noch einen Großteil ihrer Anwendungen ausschließlich lokal.

Auch der anhaltende Personalmangel bereitet vielen Unternehmen Probleme. Laut dem Bericht sind die am häufigsten genannten Herausforderungen bei der Disaster Recovery die „Zeit- und Ressourcenverfügbarkeit des IT-Personals“ sowie die „Fähigkeiten und Kenntnisse des IT-Personals“. Dasselbe gilt für die Cyber Recovery, wobei 34 Prozent der Befragten die „Aktualisierung der Recovery-Prozesse„ als größte Herausforderung nannten. Weitere 26 Prozent gaben an, die „Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter“ als Hauptprobleme in diesem Bereich zu sehen.

Datenverlust trotz Lösegeldzahlung

Insgesamt haben 32 Prozent der befragten Unternehmen bereits einen Datenverlust hinnehmen müssen. 48 Prozent der Unternehmen zahlten trotz verfügbarer Backups Lösegeld, um die verschlüsselten Daten schneller wiederherstellen zu können. Und 80 Prozent der Lösegeldzahler waren jedoch trotz des Bezahlens nicht der Lage, die verschlüsselten Daten nach der Zahlung vollständig wiederherzustellen.

„Es ist bedauerlich zu sehen, wie viel Ressourcen von Unternehmen in Backup-Prozesse investiert werden, nur um dann festzustellen, dass alles umsonst war. Unternehmen bezahlen das Lösegeld und verlieren die Daten dennoch“, sagt Phil Goodwin, Research Vice President bei IDC. „Es liegt auf der Hand, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz diese negativen Folgen verhindern und die Sicherheit von Unternehmen gewährleisten kann. Insbesondere Continuous Data Protection wird sich zukünftig als immer zentraler für einheitliche Datenschutzbemühungen erweisen.“

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