Etiketten mit Sender Brother steigt in den RFID-Markt ein
Der japanische Hersteller Brother hat ein Komplettsystem entwickelt, das einen Etikettendrucker sowie einen RFID-Kodierer und -Scanner in einem Gerät vereint.
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Radio-Frequency-Identification, kurz RFID, ist in vielen Bereichen bereits fest etabliert. Die Technologie, die zur Kennzeichnung und Identifikation von Gegenständen mittels elektromagnetischer Wellen dient, ist beispielsweise in der Logistik, für Security-Zwecke und im Arbeitszeitmanagement weit verbreitet.
Seit kurzem bietet Brother das selbst entwickelte RFID-Komplettsystem P-touch RL-700S an. Es ist das erste Gerät dieser Art von Brother und eigenen Angaben zufolge derzeit das einzige System auf dem Markt, das serienmäßig einen Etikettendrucker sowie einen RFID-Kodierer und RFID-Scanner in einem Gerät vereint. Durch diese Kombination und einen günstigen Kaufpreis soll es neue Zielgruppen in kleinen und mittleren Unternehmen ansprechen. Denkbar wären Anwendungsgebiete wie etwa Erfassen und Verwalten von Inventar oder eine Besucher-Registratur.
Das System setzt auf der P-touch-Plattform auf und bedruckt normale und auch laminierte Smart-Labels, die säure-, licht- und hitzebeständig sind. Im Unterschied zu den normalerweise sehr großen Gebinden von RFID-Etiketten stehen für das P-touch RL-700S Kassetten mit 30 Stück Kapazität zur Verfügung. Je nach Bedarf lassen sich die Etiketten mit Barcode, Grafiken oder Text bedrucken. Neben dem weißen SZ-Schriftband mit RFID-Tags in 24 Millimeter Breite verarbeitet das Gerät auch die TZ-Schriftbänder des Herstellers in allen angebotenen Breiten und Farben bis 36 Millimeter. Für das Scannen und Beschreiben der Smart-Labels liefert Brother das programmierbare »b-pac Software Development-Kit« mit.
Das P-touch RL-700S ist ab sofort verfügbar und hat einen empfohlenen Verkaufspreis von 1.070 Euro. Das SZ-2511-Band mit 30 integrierten passiven RFID-Transpondern kostet 83,30 Euro.
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