Display mit 16k Bisher größtes TFT-Display mit fast 133 Mio. Bildpunkten

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auf der Display Week hat der chinesische Hersteller BOE den Prototyp eines 16k-Displays vorgestellt, das 110 Zoll groß ist und 132,7 Mio. Bildpunkte hat. Mit dieser Machbarkeitsstudie will BOE zeigen, was möglich ist.

Eine Auflösung von 16k bietet der Prototyp eines TFT-Displays von BOE (Symbolbild).(Bild:   Gerd Altmann /  Pixabay)
Eine Auflösung von 16k bietet der Prototyp eines TFT-Displays von BOE (Symbolbild).
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Der chinesische Anbieter BOE hat auf der Display Week im Mai ein Display mit einer Auflösung von 16k vorgestellt. Verschiedene Medienportale berichteten darüber. Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie für ein 110-Zoll-Gerät mit 132,7 Mio. Bildpunkten. Das LC-Display bietet eine maximale Helligkeit von 400 cd/m² und eine Bildwiederholrate von 60 Hz.

Eine Grafikkarte müsste bei dieser Displaygröße auch intensiv rechnen. Denn sie muss 15.360 x 8.640 Bildpunkte gleich 132,7 Mio. Bildpunkte darstellen. Dies entspricht einer Pixeldichte von 160 Pixel pro Zoll. Im Vergleich zu einem 8k-Display ist das das Vierfache. Allerdings gibt es noch keine Grafikkarte, die eine so hohe Auflösung verarbeiten kann. AMD hat 2016 angekündigt, eine Grafikkarte mit einer Auflösung von 16k bei 240 Hz zu liefern.

Laut BOE bietet das 110-Zoll-Display eine Helligkeit von 400 nits bei einem Kontrastverhältnis von 1200:1. Zudem deckt das 16k-Display 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal ELEKTRONIKPRAXIS.

(ID:49536055)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung