Managementverantwortliche zweifeln an Investitionen Beim Echtzeit-Monitoring mobiler Geräte ist Überzeugungsarbeit nötig

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Wie eine aktuelle Soti-Studie zeigt, zweifelt der Großteil der Managementverantwortlichen an Investitionen in das Echtzeit-Monitoring mobiler Geräte. IT-Fachleute bewerten das fehlende Bewusstsein für die Relevanz moderner mobiler Technologien als Bremse für ihr Unternehmen.

Mehr als die Hälfte der Managementverantwortlichen in Deutschland ist nicht vom Nutzen entsprechender Investitionen in das Echtzeit-Monitoring ihrer mobilen Geräteflotte überzeugt.(Bild:  © – sdecoret – stock.adobe.com)
Mehr als die Hälfte der Managementverantwortlichen in Deutschland ist nicht vom Nutzen entsprechender Investitionen in das Echtzeit-Monitoring ihrer mobilen Geräteflotte überzeugt.
(Bild: © – sdecoret – stock.adobe.com)

Unternehmen stehen aufgrund einer weiter voranschreitenden, branchenübergreifenden Digitalisierung und zunehmend dezentraler und verteilter Belegschaften vor der Herausforderung, die Infrastruktur ihrer mobile Geräteflotte bestmöglich zu optimieren und abzusichern. Wie die weltweite Studie „Mobilität bewegt: Warum Echtzeit-Analysen für die digitale Transformation entscheidend sind“ des Enterprise-Mobility-Experten Soti zeigt, ist jedoch mehr als die Hälfte der Managementverantwortlichen in Deutschland (51 %; 50 % weltweit) nicht vom Nutzen entsprechender Investitionen in das Echtzeit-Monitoring ihrer mobilen Geräteflotte überzeugt. Dabei gaben 54 Prozent der befragten IT-Fachkräfte in Deutschland (56 % weltweit) an, dass fehlende Echtzeit-Sichtbarkeit ihrer mobilen Geräte ihr Unternehmen in seiner digitalen Transformation bremse.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Befragten in Deutschland einige Schlüsselindikatoren, die sich auf die Leistung der Unternehmensmobilität auswirken, gern verfolgen oder deren Monitoring verbessern würden, da dies entscheidend für die Transformation und Verbesserung der Geräteleistung ist. Dazu gehören:

  • Aufspielen von Sicherheitsupdates auf alle mobilen Geräte aus der Ferne (53 %; 45 % weltweit),
  • Datenanalyse (jeweils 48 %),
  • Ferndiagnose und Remote-Wartung (47 %; 46 % weltweit),
  • Nutzung von Anwendungen (45 %; 46 % weltweit),
  • Netzwerk- und Gerätestandortnutzung (42 %; 43 % weltweit),
  • Nutzerauthentifizierung (42 %; 43 % weltweit),
  • Batteriestatus (36 %; 40 % weltweit).

Jeder zweite IT-Experte (53 %; 47 % weltweit) gibt an, nicht über die nötigen technischen Ressourcen zu verfügen, um auftretende Probleme lösen zu können. 57 Prozent (56 % weltweit) haben keine Kenntnis davon, wann Batterien ausgetauscht werden sollten, da ihnen der Überblick über den Batteriezustand fehlt. Zwei von drei IT-Fachkräften (68 %; 73 % weltweit) hätten grundsätzlich gern mehr Einblick in die Daten, um die gesamten Abläufe und den Zustand der mobilen Geräteflotte besser nachvollziehen zu können.

Zwar haben 93 Prozent der Unternehmen in Deutschland (91 % weltweit) eine Lösung für Enterprise Mobility Management (EMM) oder Mobile Device Management (MDM) im Einsatz, jedoch mangelt es häufig an Funktionen zur Optimierung der Operational Intelligence innerhalb der Organisation. Daher benötigen Unternehmen Tools, die einen Einblick in den Gerätezustand, die Bereitstellung von Echtzeit-Details zur App-Nutzung und des Datenverkehrs sowie die Möglichkeit vollumfänglichen Remote-Supports bieten.

„Die Ergebnisse zeigen, dass bei vielen Managementverantwortlichen ein grundsätzliches Umdenken stattfindet und ein Bewusstsein für die hohe Relevanz einer modernen technologischen und damit zukunftsfähigen Mobilitätsstrategie innerhalb ihres Unternehmens geschaffen werden muss“, kommentiert Stefan Mennecke, VP of Sales, Middle East, Africa & Central, Southern and Eastern Europe bei Soti. „Vielen Unternehmen mangelt es an Operational Intelligence, was sie daran hindert, ihre mobile Geräteflotte möglichst effizient zu verwalten, zu warten und umfassend abzusichern. Wir unterstützen Unternehmen mit intelligenten Lösungen wie Soti XSight dabei, alle Herausforderungen einer zukunftsweisenden mobilen Infrastruktur zu meistern, personelle Kapazitäten freizusetzen und damit Kosten merklich zu minimieren.“

Über die Studie

Im Rahmen einer Onlineumfrage führte Soti 3.650 Interviews mit IT-Fachleuten (auf dem Niveau von Berufserfahrenen oder höher) aus Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden. Alle Teilnehmer sind mindestens 25 Jahre alt. Die Erhebung wurde vom 19. bis zum 31. Juli 2023 durchgeführt.

Die Interviews mit den Befragten wurden auf neun Märkte aufgeteilt: USA (600 Befragte), Kanada (350 Befragte), Mexiko (350 Befragte), Großbritannien (600 Befragte), Deutschland (350 Befragte), Frankreich (350 Befragte), Schweden (350 Befragte), Niederlande (350 Befragte) und Australien (350 Befragte).

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