Verjüngungskur für die Kommunikation Avaya und Comtel verdrahten die Saline Bad Sassendorf

Redakteur: Sylvia Lösel

Neben Naturheilmitteln gehört auch neueste Technik zum Erfolgsrezept des Reha- und Kurzentrums Saline Bad Sassendorf. Das expandierende Unternehmen verordnete sich eine moderne Kommunikationslösung von Avaya, die nun für optimale Erreichbarkeit des Klinikpersonals sorgt.

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Die heilende Wirkung der Sassendorfer Sole lindert seit mehr als 150 Jahren Beschwerden des Bewegungsapparats. Mit einer Handvoll Holzwannen begann 1852 der Badebetrieb in dem Salzbauerndorf inmitten der Soester Börde. Heute pflegt ein professioneller Kurbetrieb Patienten aus ganz Deutschland: Im Reha- und Klinikkomplex der Saline Bad Sassendorf GmbH kümmern sich 500 Mitarbeiter um die Gesundheit und das Wohlergehen der Gäste und Patienten. Seine Heilmittel bezieht das Kurzentrum direkt vor Ort: In Bad Sassendorf liefern Natursolequellen salzhaltiges Wasser mit durchblutungsfördernder und abwehrstärkender Wirkung.

Diagnose und Therapie

Von diesen Naturschätzen profitieren die Patienten der Saline Bad Sassendorf ebenso wie vom medizinischen Wissen der Fachkräfte und von der modernen Technik im Klinikverbund. So sorgt beispielsweise eine intelligente Kommunikationslösung von Avaya im Kurbetrieb für einen wichtigen Brückenschlag zwischen Menschen und Technik. „Bei der Modernisierung unserer Kommunikationslösung waren uns vor allem zwei Punkte wichtig: Zum einen sollte die Technik mit unserem expandierenden Unternehmen mitwachsen und sich an künftige Anforderungen anpassen lassen. Zum anderen wollten wir ein Patientennotrufsystem implementieren“, erklärt Alfons Meck, Leiter Technik und Versorgung bei der Saline Bad Sassendorf. Mit diesen Rahmenbedingungen wandte sich das Unternehmen an den Team-Avaya-Partner Comtel. Aufgrund deren Erfahrung im Bereich Healthcare und der räumlichen Nähe zu den Kliniken bot sich eine Partnerschaft an. Zu Beginn des Projekts standen Analysen von Ist-Zustand und Zielen. Für die Spezialisten von Comtel war schnell klar: „Die vorhandene Infrastruktur konnte größtenteils weiter genutzt werden. Nahezu alle Komponenten, etwa das System zur Abrechnung der Patiententelefonate, ließen sich in eine Gesamtlösung integrieren“, sagt Rüdiger Tschorn von Comtel. Als gemeinsame Basis empfahl Comtel eine Kommunikationslösung von Avaya.

Optimale Erreichbarkeit

„Durch die gründliche Bestandsaufnahme vor Projektbeginn legte Comtel den Grundstein für die reibungslose Installation“, sagt Alfons Meck von der Saline Bad Sassendorf. „Mit Hilfe von Comtel konnten wir die neuen Anlagenkomponenten reibungslos und ohne nennenswerte Ausfallzeiten implementieren“, lobt Meck die gute Zusammenarbeit. Die Avaya-Lösung verbindet die im ganzen Ort verteilten Klinikgebäude durch Datenleitungen direkt miteinander. Änderungen an der Konfiguration nehmen die Techniker der Saline Bad Sassendorf selbst vor. Alfons Meck rechnet daher mit einem erheblichen Komfort- und Effizienzgewinn.

Gute Vorsorge für Notfälle

Für Kliniken und Pflegeeinrichtungen gelten besondere gesetzliche Vorschriften hinsichtlich der Kommunikationstechnik. Der Expertise von Comtel folgend verfügt die Lösung der Saline Bad Sassendorf über eine hohe Ausfallsicherheit. „Jede der in den Kliniken installierten Komponenten kann im Notfall die Aufgaben der anderen übernehmen. Auf diese Weise sind die Kliniken jederzeit erreichbar, selbst wenn es lokal in einem Gebäude einmal einen Ausfall gibt“, erklärt Tschorn. Für die Patienten bringt die neue Lösung ebenfalls erhebliche Vorteile, gerade in Bezug auf die Sicherheit. Das medizinische Fachpersonal erhält Funktelefone nach DECT-Standard, die an den multifunktionalen Alarm- und Kommunikationsserver (MACS) von Avaya angebunden sind. Registriert der MACS einen Alarm, beispielsweise einen medizinischen Notfall, lässt das System zuerst das Telefon im Schwesternzimmer der Station läuten. Wird der Anruf nicht entgegengenommen, übermittelt der MACS die Zimmernummer per Textnachricht auf die schnurlosen Endgeräte der zuständigen Mitarbeiter. Auch die Beschäftigten der Haustechnik erhalten DECT-Telefone. So sind sie sofort über Störungsmeldungen informiert, etwa von Sensoren in Aufzügen oder an Klimaanlagen. Einzige Ausnahme sind Brandmeldungen, die weiterhin direkt bei der Feuerwehr eingehen.

Fit für die Zukunft

Bei der Auswahl der Kommunikationslösung war die Investitions- und Zukunftssicherheit ein wichtiges Kriterium. Das Unternehmen will für künftige Erweiterungen gerüstet sein. „Wir planen ab 2011 eine schrittweise Umstellung auf Voice over IP. Die Lösung von Comtel und Avaya bildet dies ab und ist flexibel erweiterbar“, betont Meck. Neben VoIP steht auch die Verzahnung der IT-Infrastruktur und Kommunikationslösung mit einem Unified-Communications-Ansatz auf der Wunschliste.

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