Nach Insolvenzverfahren Avaya erhält Zustimmung für Reorganisationsplan

Von David Binnig 1 min Lesedauer

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Im Februar beantragte der amerikanische Kommunikations-Spezialist Avaya erneut den Schutz des US-Konkurs- und Gläubigerschutzverfahrens „Chapter 11“ – mit Erfolg. Die frei gewordenen Ressourcen sollen in F&E- Initiativen sowie das Cloud-Portfolio investiert werden.

Avaya beantragte den Schutzschirm zum ersten Mal im Jahr 2017. Schafft das Unternehmen nun wieder die Kehrtwende?(Bild:  Andrii Yalanskyi - stock.adobe.com)
Avaya beantragte den Schutzschirm zum ersten Mal im Jahr 2017. Schafft das Unternehmen nun wieder die Kehrtwende?
(Bild: Andrii Yalanskyi - stock.adobe.com)

Der Telekommunikationsspezialist Avaya hat bekannt gegeben, dass das verantwortliche US-Konkursgericht dem Reorganisationsplan des Unternehmens zugestimmt hat. Der Reorganisationsplan sieht vor, die Gesamtverschuldung von Avaya um mehr als 75 Prozent zu reduzieren und die Liquidität auf über 650 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Durch diesen umfassenden Schuldenabbau soll Avaya die notwendige finanzielle Flexibilität erhalten, um Investitionen in das Cloud-basierte Kommunikationsportfolio zu beschleunigen.

Nach Aussage des Unternehmens trifft der Plan zur Reorganisation auf die mehrheitliche Unterstützung der finanziellen Stakeholder, die bereits vor dem Insolvenzverfahren involviert waren. Avayas CEO, Alan Masarek, fasst zusammen: „Wir sind mit dem klaren Ziel in diesen Prozess gestartet, eine stärkere finanzielle Grundlage zu schaffen, auf der wir unsere wettbewerbsfähige Position in der Branche ausbauen, unser Partner-Ökosystem stärken und die Kundenbedürfnisse durch weitere Investitionen in unsere innovative Produktlandschaft verbessern. Ich freue mich und bin dankbar für das Vertrauen, das uns von Kunden, Partnern, Teammitgliedern und Investoren entgegengebracht wird.“

Avaya wird nach Realisierung der vorgelegten Pläne ein privates Unternehmen sein, das von seinen bestehenden Kreditgebern unterstützt wird. Dazu zählen die Investmentfirmen Apollo Global Management und Brigade Capital Management, die während des Prozesses zusätzliches Kapital investiert haben.

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