KI-Software-Strategie von AMD
AMD: Mit KI-Software gegen die Nvidia-Dominanz

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Die beherrschende Position von Nvidia im KI-Sektor liegt auch an dem umfangreichen Software-Ökosystem rund um Cuda. AMD will diese Barriere nun umgehen und setzt dabei auf Open Source, Triton von OpenAI und auf die Hilfe von KI-Agenten.

Leistungsfähige Hardware für KI-Anwendungen wie die aktuellen GPUs der Instinct-MI350-Serie hat AMD bereits im Portfolio, es fehlt aber noch am passenden Software-Ökosystem. Hier will der Hersteller aber zum großen Rivalen Nvidia aufschließen. (Bild:  AMD)
Leistungsfähige Hardware für KI-Anwendungen wie die aktuellen GPUs der Instinct-MI350-Serie hat AMD bereits im Portfolio, es fehlt aber noch am passenden Software-Ökosystem. Hier will der Hersteller aber zum großen Rivalen Nvidia aufschließen.
(Bild: AMD)

Bei der Hardware für KI-Systeme hat AMD in den letzten Monaten ordentlich zugelegt: Mit der Instinct-Serie bietet der Chiphersteller leistungsfähige GPU-Karten- und Module für anspruchsvolle KI-Workloads, die günstiger sind als die Blackwell-GPUs von Nvidia. So soll die MI350-Serie bei KI-Workloads mit Nvidias B200 und GB200 mindestens gleichziehen und sie bei einigen Workloads sogar überholen. Zudem holt der Chipriese bei kompletten Rack-Lösungen auf und will dieses Jahr Helios auf den Markt bringen. Hier werden im Rack-Maßstab Epyc-Venice-CPUs mit bis zu 256 Zen-6-Cores, Instinct-MI400-GPUs mit 432 GB HBM4 sowie Volcano-NICs mit 800 Gbps kombiniert. Außerdem hat AMD mit Strix Halo eine APU im Programm, die sich durch die Unterstützung von bis zu 128 GB schnellem Speicher gut für kleinere Entwickler-Maschinen eignet.

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