Cloud-Sparte AWS betroffen Amazon soll in Patentprozess über eine halbe Milliarde Dollar zahlen

Von dpa-AFX 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Amazon ist in einem Patentprozess um Datenspeicher-Technologien zur Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Dollar verurteilt worden. Verklagt wurde der Tech-Konzern von der US-Firma Kove.

Gegen die Verurteilung zur Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Dollar in einem Patentstreit wird Amazon in Berufung gehen.(Bild:  S... - stock.adobe.com)
Gegen die Verurteilung zur Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Dollar in einem Patentstreit wird Amazon in Berufung gehen.
(Bild: S... - stock.adobe.com)

Geschworene in Chicago kamen am Mittwoch zu dem Schluss, dass der Konzern in Diensten seiner Cloud-Sparte AWS drei Patente der US-Firma Kove verletzte. Sie sprachen Kove 525 Millionen Dollar (rund 489 Mio. Euro) zu. Amazon wolle in Berufung gehen, sagte ein Sprecher. Da die Patente inzwischen ausgelaufen seien, werde es keine Änderungen an AWS-Diensten geben, betonte das Unternehmen.

In Patentprozessen in den USA werden oft zunächst Beträge von mehreren hundert Millionen Dollar zugesprochen, die später in Berufungsverfahren häufig gesenkt werden. Tech-Schwergewichte wie Apple, Google oder Amazon geraten dabei immer wieder ins Visier kleineren Firmen, die ihre Patente zu Geld machen wollen. Kove argumentierte, dass die vom Unternehmen „Jahre vor Aufkommen der Cloud“ erfundenen Technologien wichtig für Speicherung und Abruf großer Datenmengen bei AWS seien.

(ID:49995828)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung