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Nikon: D7100 und S3500 Zwei neue Kameras für beide Extreme

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Susanne Ehneß / Susanne Ehneß

Die eine für den kleinen Shot, die andere für den großen Auftritt: Nikon bedient mit den Kameras S3500 und D7100 verschiedene Ansprüche.

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Acht Varianten: Der neuen Coolpix S3500 mangelt es nicht an Farbe.
Acht Varianten: Der neuen Coolpix S3500 mangelt es nicht an Farbe.
(Bild: Nikon)

Die Coolpix S3500 ist Nikons Weiterentwicklung der beliebten S3300. In acht Farben ist die neue Kamera erhältlich und zielt damit auf junges Publikum ab. Manuelle Einstellmöglichkeiten gibt es hier kaum, die Knippse ist für den schnellen Einsatz unterwegs gedacht.

Die S3500 schafft eine Auflösung von 20 Megapixel und einen siebenfachen, optischen Zoom. Ein Bildstabilisator sowie mehrere Filtereffekte und Motivprogramme sollen aus Schnappschüssen gelungene Bilder machen. Das Ergebnis lässt sich anschließend auf dem 6,7 Zentimeter großen Bildschirm begutachten. Auch Videos in 720p-Qualität sind möglich.

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Die Coolpix S3500 gibt es in den Farben Schwarz, Rot, Silber, Orange, Violett, Pink, Blau mit Linien sowie Pink mit Linien. Nikon empfiehlt als Preis 139 Euro. Allerdings lässt Nikon bei dieser Kamera kleinere Fachhändler außen vor: Die S3500 wird es ab 22. Februar ausschließlich bei Media Markt, Saturn und Amazon geben.

High-End-Fliegengewicht: Nikons D7100
High-End-Fliegengewicht: Nikons D7100
(Bild: Nikon)

Neue Spiegelreflex D7100

Freunden der gehobenen Fotografie dürfte es beim Anblick der D7100 in den Fingern kribbeln. Der Body der Spiegelreflex ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und wiegt inklusive Akku und SD-Speicherkarte mit 765 Gramm vergleichsweise wenig. Dabei ist er aber robust: Laut Nikon lässt das Gehäuse weder Staub und Feuchtigkeit durch.

Das Innere ist es wert, geschützt zu werden: Der CMOS-Bildsensor schafft 24,1 Megapixel, der Bildprozessor „Expeed 3“ sorgt nicht nur für eine flotte Bedienung, sondern auch für eine gute Rauschunterdrückung und Farbtreue.

Eine wichtige Neuerung ist der Verzicht auf den optischen Tiefpassfilter. Das Bild wird dadurch noch klarer, doch können – wenn auch selten – Interferenzen auftauchen.

Für Schärfe sorgt der Autofokus mit satten 51 Messfeldern und 15 Kreuzsensoren. Laut Nikon wurde das Autofokus-System auch hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Präzision und Schnelligkeit verbessert.

Eine Veränderung gibt es auch beim Fotografieren im Live-View. Hier ist nun ein schneller Zugriff auf den neuen Spot-Weißabgleich möglich. Am Speicher hat Nikon ebenfalls gefeilt: Die D7100 besitzt zwei Speicherkarten-Slots. Dadurch können beispielsweise einfach beide Karten nacheinander beschrieben werden, oder man separiert die Aufnahmen in Raw- und JPEG-Dateien. Auch Videos lassen sich damit separat von Fotos speichern.

Die D7100 soll ab Mitte März im Handel verfügbar sein. Der Kamera-Body wird 1.179 Euro kosten. Im Bundle mit dem Objektiv „AF-S DX Nikkor 18-105 mm“ liegt der Preis bei 1.399 Euro. Ein passender Batteriehandgriff ist für 279 Euro zu haben, eine Funkfernsteuerung für 499 Euro. □

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