Mini-PCs von MSI Zuwachs für die Cubi-Familie

Autor: Klaus Länger

Zwei neue Modelle machen aus dem Mini-PC Cubi von MSI eine Familie: Zu dem bisherigen Modell mit Broadwell-CPU kommen die Top-Variante Cubi 2 Plus mit Skylake-Prozessor und USB-C sowie das lüfterlose Einstiegsmodell Cubi N dazu.

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MSI erweitert die Modellpalette seiner Cubi-Mini-PCs um zwei weitere Modelle: Die Top-Variante Cubi 2 Plus mit Skylake-S-Prozessor und die lüfterlosen Einstiegsgeräte der Cubi-N-Serie mit Braswell-CPU.
MSI erweitert die Modellpalette seiner Cubi-Mini-PCs um zwei weitere Modelle: Die Top-Variante Cubi 2 Plus mit Skylake-S-Prozessor und die lüfterlosen Einstiegsgeräte der Cubi-N-Serie mit Braswell-CPU.
(Bild: MSI)

Bei den beiden neuen Modellen packt MSI nicht einfach nur ein neues Mainboard in das bestehende Gehäuse, sondern hat zwei komplett neue Geräte entwickelt. Beim Topmodell Cubi 2 Plus ist das Gehäuse, anders als beim ersten Cubi, nicht mehr modular um ein Abteil für eine 2,5-Zoll-HDD erweiterbar, sondern der Platz für die zusätzliche HDD ist von vornherein vorhanden. Dafür ist der schwarze Rechner mit 1,3 Litern Volumen etwas größer. Als primärer Massenspeicher dient beim Cubi 2 Plus eine SSD im kompakten M.2.Format mit PCI-Express-Schnittstelle. Sie wird direkt auf dem Mainboard eingesteckt. Das bietet zudem Platz für bis zu 32 GB DDR4 als Arbeitsspeicher. Als CPU dienen Skylake-Prozessoren in der Desktop-Variante mit Sockel 1151. Damit ist der Cubi 2 Plus im Gegensatz zu vielen anderen Mini-PCs auch upgrade-fähig.

Netzwerk- und Internet-Verbindungen kann der kleine Rechner entweder über die GBit-Ethernet-Schnittstelle oder über die WLAN-AC-Karte aufnehmen. Zudem sind auf dem Gehäuse noch diverse USB-Ports einschließlich einer Typ-C-Buchse untergebracht. Diese unterstützt aber nur die USB-3.0-Geschwindigkeit bei Datentransfers. DisplayPort und HDMI-Buchse werden durch die, im Prozessor integrierte, Intel-GPU versorgt.

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Beim ersten Cubi-2-Plus-Modell ist das die HD 530 im Intel Core i3-6300T. Der Dual-Core-Prozessor mit Hyperthreading gibt sich mit 35 Watt TDP zufrieden. Im MSI Cubi 2 Plus kann er auf vier GB RAM zugreifen, die SSD bietet 128 GB Speicherplatz. Für diese Konfiguration gibt MSI eine Preis von 510 Euro (UVP) an.

Braswell-Leisetreter

Mit einem Gehäusevolumen von 0,45 Litern ist das Einstiegsmodell Cubi N nur etwa ein Drittel so groß wie der Cubi 2 Plus. Der winzige Rechner basiert auf Intel-Celeron- oder Pentium-Prozessoren aus der Braswell-Familie. Diese sparsamen 14-Nanometer-CPUs sind mit dem Atom verwandt und kommen ohne Lüfter aus. In Kombination mit der kompakten Bauform und der 4K-fähigen Intel-Grafik soll das die Cubi-N-Rechner auch zu idealen Video-Playern für das TV-Gerät im Wohnzimmer oder für den Digital-Signage-Bereich machen. Als Datenspeicher nutzt der Cubi N eine mSATA-SSD. Eine zusätzliche 2,5-Zoll-HDD findet in einer optionalen Gehäuseerweiterung Platz. Mit ihr käme der Cubi N auf 0,7 Liter Gehäusevolumen.

Bereits der kleinste unter den MSI-Rechnern ist mit vier USB-3.0-Buchsen, LAN- und WLAN-AC ausgerüstet. Für den Büroeinsatz erlaubt er auch den Anschluss von zwei Monitoren.

Als Preis für das Einstiegsmodell der Cubi-N-Baureihe mit Intel Celeron N3150, zwei GB RAM und 32-GB-SSD gibt MSI 249 Euro (UVP) an.

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