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Studie von IDC

Zukünftige Nutzung von mobilen Endgeräten in Deutschland

| Redakteur: Katrin Hofmann

Nur Wenige glauben, dass BYOD künftig am weitesten verbreitet sein wird.
Nur Wenige glauben, dass BYOD künftig am weitesten verbreitet sein wird. (Bild: IDC)

Welche Anteil wird Bring your own Device als Nutzungsmodell mobiler Geräte in den kommenden zwei bis fünf Jahren in Firmen haben? IDC hat nachgefragt.

Welche mobilen Endgeräte, geschäftliche oder private (Bring your own Device) sich nach Meinung der Befragten in den kommenden zwei bis fünf Jahren durchsetzen werden, zeigt ein Blick auf die Grafik.

Lediglich zwölf Prozent der befragten deutschen Unternehmen sind der Überzeugung, dass Bring your own Device in zwei bis fünf Jahren das am häufigsten verbreitete Nutzungsmodell darstellt. Umgekehrt ist über ein Fünftel überzeugt, dass sich mittelfristig die Trennung von geschäftlichen und privaten Mobilgeräten erhalten bleibt. Lediglich öffentliche Behörden antworten – wenig verwunderlich – sehr viel häufiger, dass diese strikte Trennung auch in Zukunft erhalten bleibt. Ebenso gehen mehr Großunternehmen (über 1.000 Beschäftigte) vom Beibehalt der Separation von privaten und geschäftlichen Nutzung aus.

Firmeneigene Geräte in privater Nutzung

Über zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten sind der Überzeugung, dass bei der Nutzung der firmeneigenen mobilen Endgeräte geschäftlicher und privater Gebrauch verschmelzen:

  • Ein Viertel stimmt zu, dass die mobilen Unternehmensgeräte weiterhin am häufigsten verwendet werden, aber mit privaten Geräten wird bei Bedarf die geschäftliche Nutzung möglich sein.
  • Die meisten Unternehmen (43 Prozent) gehen davon aus, dass geschäftliche Mobilgeräte in Zukunft gleichzeitig auch für private Zwecke – nahezu uneingeschränkt – genutzt werden dürfen. Besonders kleine und mittel-ständische Betriebe mit weniger als 1.000 Mitarbeitern teilen diese Einschätzung.

Insgesamt ist das vorliegende Ergebnis stimmig mit dem Trend der Consumerization of IT, also der Verschmelzung von geschäftlicher und privater Nutzung von IT. Berufs- und Privatleben vermischen sich immer mehr und lässt sich nicht mehr eindeutig trennen. Für die IT-Leiter ändert sich allerdings wenig: Die IT bleibt für die Sicherheit der geschäftlichen Daten verantwortlich und zudem müssen Datenschutzvorgaben – etwa im Hinblick auf private Daten von Mitarbeitern – eingehalten werden.

Für die Studie „Virtualized Desktop and Client Computing (VCC) in Deutschland 2013“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Januar 2013 336 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zur Bereitstellung von virtuellen Arbeitsplätzen durch VCC befragt. Im Fokus der Gesamtstudie stand die Frage, welchen Einfluss die Aspekte Mobility, Bring-your-own-Device (BYOD) und IT-Sicherheit auf die aktuelle oder geplante Nutzung von Client Virtualisierung haben.

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