Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Was können Citrix Xen Client und Xen Client XT? Xen-Clients virtualisieren auf Notebooks

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

„Client Virtualisierung“ heißt der neueste Spross der Virtualisierungsvarianten. Wie diese funktioniert und welcher Nutzen sich daraus ziehen lässt, zeigt DataCenter-Insider, ein Schwesterportal von IT-BUSINESS, anhand von „Citrix Xen Client“ auf. Die hier erwähnten Prinzipien gelten aber auch für alle Implementierungen, die damit vergleichbar sind.*

Firmen zum Thema

Die Xen-Clients eignen sich für Anwender, die ihr privates mobiles Device auch beruflich nutzen möchten oder den Berufs-Laptop auch privat.
Die Xen-Clients eignen sich für Anwender, die ihr privates mobiles Device auch beruflich nutzen möchten oder den Berufs-Laptop auch privat.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die prinzipiellen Techniken bei der ClientVirtualisierung sind mit jener der Server-Virtualisierung vergleichbar. Da die Server-Virtualisierung relativ bekannt ist, soll hier diese Analogie genutzt werden. In beiden Fällen, der Server-Virtualisierung und der Client-Virtualisierung, erfolgt durch einen Hypervisor eine virtuelle Nachbildung (Emulation) eines x86-Rechners.

Unterstützt durch den Hypervisor lassen sich dann mehrere parallele Systeme auf einer Hardware ausführen. Die Zielbetriebssysteme laufen dabei im Kontext dieses Hypervisors. In dieser Hinsicht ist die Server-Virtualisierung mit jener der Clientvirtualisierung vergleichbar.

Bildergalerie

Damit enden aber auch die Gemeinsamkeiten. Die Client-Virtualisierung zielt auf den Einsatz für Client-Systeme oder genauer für Notebooks und Laptops. Das Ziel der Client-Virtualisierung liegt darin, einen bestehenden Benutzer-Client parallel nutzen zu können. So kann beispielweise das Notebook zum Einen als Firmen-Notebook aber auch als privates System verwendet werden.

Die Server-Virtualisierung ist dem Rechenzentrum vorbehalten. Hierbei geht es um bestmögliche Auslastung der Hardware-Ressourcen. Bei der Server-Virtualisierung zählen die Aspekte der Robustheit, der Ausfallsicherheit, der Leistung und der Zielsysteme.

Citrix Xen Client 2.0

Bei Xen Client handelt es sich um eine Implementierung zur Client-Virtualisierung. Der Hypervisor läuft direkt auf der Hardware.

Das wiederum erlaubt eine hohe Leistung und wenige Overhead, denn ein Basisbetriebssystem wie es beispielsweile bei der VMware Workstation der Fall ist entfällt. Der Hypervisor des Xen Client ermöglicht die Ausführung von mehreren virtuellen Desktops nebeneinander. Diese sind vollständig voneinander abgeschottet. Sicherheitsübergriffe sollten damit ausgeschlossen sein. Xen Client selbst basiert auf einen 64-Bit-Kernel. Die virtuellen Gäste können bis zu 8 Gigabyte an Speicher erhalten.

Citrix positioniert den Xen Client für Notebooks und Laptops. Nach oben hin zu den Gästen ist der Xen Client Hardware-unabhängig. Das heißt: Es kann jedes System eingesetzt werden, dass einen x86-Computer unterstützt.

(ID:2052412)