Neugeschäft ist kein Hexenwerk Wordfinder gibt Tipps zur Lead-Generierung

Autor / Redakteur: Michael Makowski / Sarah Gandorfer

Wer heute über ausbleibende Aufträge jammert und sich verzweifelt an das Bestandskundengeschäft klammert, trägt selbst die Schuld daran. So jedenfalls urteilt Michael Makowski, Geschäftsführer der auf Lead- und Neugeschäftsgenerierung spezialisierten PR- und Vertriebsagentur Wordfinder.

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Wer sich heute von der allseits zitierten Wirtschaftskrise bedroht fühlt, hat genau zwei Möglichkeiten«, so Michael Makowski, Geschäftsführer von Wordfinder. »Er erstarrt zu Eis oder versteht endlich, dass Angriff die beste Verteidigung ist, und gerade heute die Notwendigkeit zu einer vertrieblichen Offensive besteht.«

Festgefahrene Strukturen

Doch leider scheint vielfach immer noch die erste Variante Status quo in den Köpfen deutscher IT-Manager und Unternehmer zu sein. So sind es nicht nur gänzlich fehlende Vertriebsaktivitäten, vielfach stehen sich die Unternehmen mit einer völlig Technik-orientierten Sichtweise und falschem Gutmensch-Denken selbst im Weg. »Ich habe bereits Geschäftsführer erlebt, die die von uns gelieferten Leads durch ihr persönliches Verhalten zum Mitbewerb geschickt haben, weil sie der Meinung waren, ihre eigene Lösung wäre überdimensioniert. Derlei allergisches Verhalten gegenüber Geldeingang auf dem eigenen Konto war mir bis zu dem Zeitpunkt fremd.«

Dieser Beitrag stammt aus der Mutmacher-Ausgabe von IT-BUSINESS (5/2009 vom 2.3.2009, zur CeBIT 2009). (Archiv: Vogel Business Media)

Er sieht vor allem das technologische Potenzial in den Firmen, von dem oft aufgrund der Passivität der Unternehmensleitung niemand im Markt weiß. »Ich habe in den letzten Jahren hunderte Unternehmen und ihre Produkte vorgestellt bekommen. Bis heute wundere ich mich, wie man an der Innovationskraft Deutschlands überhaupt zweifeln kann. Das Problem findet im Anschluss statt. Es wird nicht annähernd das Potenzial der Entwicklungen ausgeschöpft, geschweige denn findet eine Vermarktung statt.« Für Makowski gibt es daher nur ein Plädoyer: »Die Investitionsbereitschaft sinkt bereits. Soviel steht fest. Aber das heißt nicht, dass nicht mehr investiert wird. Den Zuschlag bekommt allerdings einzig, wer nun deutlich Flagge zeigt.«

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das Vorgehen von Wordfinder.

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