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WatchGuard AP327X WLAN bei Wind und Wetter

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Access Point WatchGuard AP327X soll mit seinem IP67-konformen Gehäuse nicht nur Schnee, Regen oder Staub trotzen, sondern mit seinen vier N-Antennensteckern selbst bei anspruchsvollen topografischen Gegebenheiten einen flexibler WLAN-Aufbau ermöglichen.

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Der WatchGuard AP327X bietet vier N-Anschlüsse für den Einsatz gerichteter oder omnidirektionaler Antennen.
Der WatchGuard AP327X bietet vier N-Anschlüsse für den Einsatz gerichteter oder omnidirektionaler Antennen.
(Bild: WatchGuard)

WatchGuard zufolge sorgt der Access Point Watchguard AP327X für ein sicheres und leistungsstarkes WLAN auf Freiflächen von Schulen, Warenlagern, Produktionsstätten, Einkaufszentren oder kommunalen Einrichtungen sowie öffentlichen Hotspots.

Das Gerät ist laut Hersteller in das Trusted Wireless Environment eingebunden. Dabei handelt es sich um ein Konzept von Watchguard für den Aufbau von WLANs, die nicht nur leistungsstark, flexibel skalierbar und via Cloud einfach zu verwalten, sondern gleichzeitig sicher sein sollen. Zu den Hauptmerkmalen gehört ein automatisches Erkennen gängiger WLAN-Bedrohunge. Mit dem AP327X soll dieser Schutzschirm nun auch über Außenbereiche gespannt werden können. Der Access Point bietet dafür vier N-Antennenstecker für mehr Freiheit bei der Auswahl und Ausrichtung einer geeigneten Antenne, um die gewünschte WLAN-Reichweite auch bei rauen Bedingungen sicherzustellen. Der 802.11ac-2x2-MU-MIMO-Access-Point mit Dual-Concurrent-5-GHz- und 2,4-GHz-Funkmodulen ermöglicht dabei Datenraten bis zu 867 MBit/s bzw. 400 MBit/s.

Als wichtigste Produkteigenschaften des AP327X nennt Watchguard:

  • Vier externe N-Anschlüsse für den Einsatz gerichteter oder omnidirektionaler Antennen je nach Bedarf für mehr Flexibilität im Aufbau von WLAN-Netzwerken.
  • Ein robustes Gehäuse für extreme Bedingungen und Temperaturen von -40 °C bis 65 °C gemäß der IP67-Zertifizierung.
  • 2x2 5-GHz- und 2,4-GHz-Funkmodule für den simultanen Dualband-Betrieb und die gleichzeitige Versorgung von Clients mit Datenraten von bis zu 867 MBit/s bzw. 400 MBit/s.
  • Radio Resource Management (RRM) im Cloud-Modus für eine dynamische Ressourcenverteilung und eine permanente Optimierung von WLAN-Performance und User Experience.
  • Zwei Gigabit-Ethernet-Ports für den Anschluss eines Switches oder eines anderen Netzwerkgeräts.
  • Cloud-basiertes Netzwerk-Baselining und Fehlerbehebung: Laut Hersteller legt die Watchguard Wi-Fi-Cloud eine Netzwerk-Baseline fest und hebt Anomalien automatisch hervor, indem proaktiv Warnungen an Netzwerkadministratoren ausgelöst werden. Auf diese Weise ließen sich Probleme beheben, bevor Nutzer sie melden.
  • Die Watchguard Access Points seien in bestehende WLAN-Umgebungen integrierbar. Dort könnten sie, konfiguriert als dedizierte WIPS-Sicherheitssensoren, mit bestehenden Access Points zusammenarbeiten.
  • In Kombination mit der Watchguard Wi-Fi Cloud und entsprechender Lizenzierung („Secure-Wi-Fi“ oder „Total-Wi-Fi“) stünden Anwendern neben dem Wireless Intrusion Prevention System (WIPS) auch Echtzeitanalysen sowie Engagement- und Marketing-Tools zur Verfügung. Der AP327X sei auch über eine Firebox mit Basic-WLAN-Lizenz verwaltbar, der Funktionsumfang falle hier jedoch geringer aus.

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