Microsoft und Hardwarehersteller sind bereit für die nächste Betriebssystem-Generation Windows 7 ist ab sofort bestellbar

Redakteur: Harry Jacob

Bei Microsoft selbst, aber auch bei den PC- und Notebookherstellern, werden ab morgen, dem 26. Juni, Bestellungen für den Vista-Nachfolger Windows 7 angenommen.

Firmen zum Thema

Ab morgen, 26. Juni, können Kunden Windows 7 bestellen.
Ab morgen, 26. Juni, können Kunden Windows 7 bestellen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Schon ab morgen können Kunden in Deutschland das neue Betriebssystem vorbestellen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Wer einen neuen Computer mit Windows Vista Home Premium, Business oder Ultimate kauft, erhält nach Verfügbarkeit eine entsprechende Version von Windows 7. Dazu liefern die OEM-Hersteller den Kunden einen Voucher mit, der für das kostenlose Upgrade berechtigt. Alternativ gibt es ab 15. Juli ein Vorverkaufsangebot für das Software-Paket von Windows 7 Home Premium E zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro. Wenn am 22. Oktober der Verkaufsstart von Windows 7 erfolgt, steht zudem das neue Betriebssystem bis 31. Dezember 2009 zu einem günstigen Preis zur Verfügung. Offensichtlich will Microsoft damit eine schnelle Ablösung sowohl des stark kritisierten Windows Vista, als auch des in die Jahre gekommenen Windows XP forcieren.

„Das Feedback von Kunden hat gezeigt, dass viele von den Vorteilen von Windows 7 profitieren möchten, jedoch beim PC-Kauf nicht bis Oktober warten wollen”, sagt Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online Deutschland. „So brauchen zum Beispiel zahlreiche Familien mit Kindern bereits zu Beginn des neuen Schuljahres oder auch Studenten zum Semesterstart einen neuen Computer. Mit unseren Angeboten verkürzen wir nun die Wartezeit, da Kunden nicht bis zum Herbst auf die Anschaffung eines neuen Computers warten müssen.”

Bildergalerie

Angebote vor Verfügbarkeit

Ab morgen dürfen Händler PCs mit einem günstigen Bezugsrecht für Windows 7 anbieten. Bei der Aktualisierung fallen geringe Bearbeitungsgebühren an, die je nach Hardware-Hersteller unterschiedlich sein können. Da sich das Angebot nur an Privatkunden und kleine Unternehmen richtet, gibt es derzeit eine Begrenzung auf 25 PCs pro Person oder Firma. Das Angebot endet am 31. Januar 2010. Inzwischen gibt es für nähere Infos zu diesem Angebot eine eigene Website: http://www.windows.de/upgrade. Etliche Hersteller haben inzwischen schon reagiert und dazu eigene Marketing-Kampagnen aufgesetzt, darunter Devil, Wortmann, MSI und Ecom.

Bereits vor dem Einführungstermin im Herbst bietet Microsoft auch ein Vorverkaufsangebot für eine Windows-7-Version an. In Deutschland können Kunden vom 15. Juli bis Mitte August 2009 oder solange der Vorrat reicht die Windows 7 Home Premium E zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro im elektronischen Fachhandel und bei E-Tailern vorbestellen.

Preisempfehlungen des Herstellers

In der EU wird Windows 7 von Microsoft ohne vorinstalliertem Browser ausgeliefert. Daher werden hier alle Versionen mit einem nahgestellten „E” gekennzeichnet. Wie zu hören ist, bedeutet das einen gewissen Nachteil bei der Installation, denn die browserfreie Version kann nicht einfach über eine bestehende Vista-Variante mit integriertem Browser installiert werden. Man darf gespannt sein, wie dieses Dilemma bis zur Markteinführung gelöst wird.

Microsoft stellt in einer Sonderaktion die Vollversion Windows 7 E ohne vorinstalliertem Browser zur Verfügung. Damit bietet Microsoft bis 31. Dezember 2009 ein Vollprodukt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung wie für eine Upgrade-Version an. Die unverbindlichen Preisempfehlungen während der Aktion lauten in Deutschland für

  • Windows 7 Home Premium E: 119,99 Euro
  • Windows 7 Professional E: 285,00 Euro
  • Windows 7 Ultimate E: 299,00 Euro

(jeweils Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, UVP)

Für Windows 7 Starter, das nur vorinstalliert auf kleinen Notebooks verfügbar sein wird, und Windows 7 Enterprise gibt es eigene Lizenzregelungen, da sie nicht als Vollversion im Handel erhältlich sind. Im Bereich der System-Builder-Versionen wird es eigene Angebote zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Verfügbarkeitstermine

Windows 7 ist ab 22. Oktober 2009 in 14 Sprachen verfügbar, nämlich Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Russisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Japanisch, Koreanisch sowie in drei Chinesisch-Varianten. Am 31. Oktober 2009 folgen 21 weitere Versionen, darunter solche in Türkisch, Griechisch, Arabisch, Hebräisch und Thai.

(ID:2022675)