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„The Widening Gap Between End Users and IT“ Wieder die Mitarbeiter

| Autor: Heidemarie Schuster

Das Sicherheitsverhalten von Mitarbeitern lässt wieder mehr zu wünschen übrig, so eine von Varonis gesponserte Studie des Ponemon Institute.

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Arbeitgeber nehmen offenbar Sicherheitsrisiken zu Gunsten von mehr Produktivität in Kauf.
Arbeitgeber nehmen offenbar Sicherheitsrisiken zu Gunsten von mehr Produktivität in Kauf.
(Bild: Pixabay)

Einer Studie von Varonis und Ponemon zufolge greifen Ransomware und andere Angriffsmethoden, deren Erfolg nicht zuletzt auf der Fahrlässigkeit von Mitarbeitern beruht, weiter um sich. Dennoch geben nur 39 Prozent der Endnutzer an, alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der von ihnen benutzten Unternehmensdaten zu ergreifen. Dies sei gegenüber den Studienergebnissen aus dem Jahr 2014 ein deutlicher Rückgang – damals waren es noch 56 Prozent.

Zwar sind 52 Prozent der befragten IT-Fachleute der Ansicht, dass die Richtlinien gegen Missbrauch von Unternehmensdaten sowie unbefugten Zugriff umgesetzt und eingehalten werden. Aber nur 35 Prozent der befragten Endnutzer geben an, dass ihr Arbeitgeber diese Richtlinien tatsächlich zu 100 Prozent umsetzt.

Bei der Studie kam zudem heraus, dass die Fälle von Datenverlusten und Datendiebstählen stark angestiegen sind. Gleichzeitig verfügen immer mehr Mitarbeiter über die nötigen Rechte, um auf sensible Daten zuzugreifen. Fahrlässigkeit von Insidern ist derzeit also die größte Sorge von Unternehmen.

Die Gefahr von innen

61 Prozent der Befragten aus den Abteilungen IT oder IT-Sicherheit räumen dem Schutz wichtiger Unternehmensdaten eine hohe oder sehr hohe Priorität ein. Demgegenüber halten lediglich 38 Prozent der Endnutzer den Schutz dieser Daten für wichtig oder sehr wichtig. Auf die Frage, welchen Stellenwert Produktivität und Datensicherheit in ihrem Unternehmen einnehmen, gaben 38 Prozent der IT-Fachleute und 48 Prozent der Endnutzer an, dass ihr Arbeitgeber Sicherheitsrisiken zu Gunsten von mehr Produktivität in Kauf nimmt.

Als den wahrscheinlichsten Grund für eine unbefugte Nutzung von Mitarbeiterkonten nannten 50 Prozent der IT-Experten und 58 Prozent der Endnutzer: die Fahrlässigkeit von Mitarbeitern. „Fahrlässige Insider“ war die bei weitem häufigste Antwort sowohl unter IT-Spezialisten als auch unter Endnutzern und wurde doppelt so oft genannt wie „externe Angreifer“ und mehr als dreimal so oft wie „böswillig agierende Mitarbeiter“. Endnutzer führten Sicherheitsvorfälle wesentlich häufiger auf Fehler von Insidern zurück als IT- und Sicherheitsexperten. 73 Prozent der Endnutzer halten Fehler, Nachlässigkeit oder böse Absicht von Insidern für häufige oder sehr häufige Gründe von Sicherheitsvorfällen, während nur 46 Prozent der IT-Mitarbeiter diese Meinung vertreten.

„Menschliches Versagen wird immer das größte Sicherheitsrisiko bleiben. Ob aus böser Absicht, aus Versehen oder aufgrund gestohlener Anmeldeinformationen: Insider erleichtern Hackern weiterhin das Eindringen. Die einzige Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist es, den Zugriff auf die Daten zu kontrollieren, Aktivitäten zu überwachen und hochentwickelte Alarmsysteme sowie Tools zur Analyse des Nutzerverhaltens im gesamten Unternehmen zu implementieren“, so Yaki Faitelson, Mitgründer und CEO von Varonis.

Zur Studie

Für die Studie wurden im April und Mai dieses Jahres 3.027 Mitarbeitern in den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland durchgeführt. Zu den Studienteilnehmern gehörten 1.371 Endnutzer und 1.656 Mitarbeiter aus den Bereichen IT und IT-Sicherheit von Unternehmen mit einigen Dutzend bis hin zu mehreren zehntausend Mitarbeitern aus unterschiedlichen Branchen.

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