VMware-Zentraleuropachef Thomas Kühlewein erläutert die ambitionierten Ziele Wie VMware dieses Jahr im Virtualisierungs-Markt punkten will

Redakteur: Regina Böckle

Virtualisierungs-Spezialist VMware ist zwar noch immer uneingeschränkter Marktführer. Sich aber auf dieser Position auszuruhen, kommt für Thomas Kühlewein, Regional Director Central Region, nicht in Frage. Was bei VMware dieses Jahr auf der Agenda steht und womit Reseller können, erläuterte Kühlewein gegenüber IT-BUSINESS.

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»Bei uns gilt das Motto: Jetzt erst recht!« sagt VMware-Zentraleuropachef Thomas Kühlewein kämpferisch mit Blick auf das gesamtwirtschaftlich derzeit eher raue Klima. Zumal die Produkte, die VMware zur Verfügung stelle, Firmen dabei unterstütze, effizienter zu werden, Kosten zu sparen und dabei gleichzeitig für eine sicherere, verfügbarere und flexiblere Infrastruktur zu sorgen.«

VMware werde in diesem Jahr zudem profitieren, »weil Firmen gerade in schwierigen wirtschaftlichen Phasen eher dort investieren, wo sie mit einem großen Maß an Sicherheit und Stabilität rechnen können. Insofern sind wir optimistisch, dass wir auch 2009 ein gutes Jahr haben werden«, so der VMware-Chef.

Für den Hersteller geht es dieses Jahr vor allem darum, die Marktführerschaft zu verteidigen. »Grundlegende Änderungen hinsichtlich des Partnerprogramms sind nicht geplant, sondern wir wollen all das, was wir angestoßen haben, konsequent ausbauen und umzusetzen«, so der Manager. »Dabei sind und bleiben unsere Partner Basis des Erfolgs.«

Konkrete Ergänzungen werde es aber sehr wohl im Portfolio geben: So soll im Mai dieses Jahres ein neues Release von VMware Virtual Infrastructure (VI) auf den Markt kommen, das mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen punkten will. »Es wird eine fehlertolerante Lösung sein, deren Details wir auf einer Roadshow durch ganz Deutschland unseren Partnern vor Ort vorstellen werden«, so Kühlewein.

Virtual Datacenter & Betriebssystem

Produktseitig verfolgt das Unternehmen eine Drei-Säulen-Strategie. Eine tragende Säule stellt dabei der Bereich »Virtual Datacenter Operating System« (VDC-OS)« dar. Er umfasst alle Produkte, die bei VMware in der Virtual Infrastructure (VI) bündelt. Das Betriebssystem erlaubt den effizienten Einsatz aller Arten von Hardware-Ressourcen, wie etwa Server, Storage und Netzwerk innerhalb einer so genannten »internal Cloud«. Sie vereint bei Bedarf Workloads und verteilt diese auf mehrere externe Clouds, um kurzfristig höhere Kapazitäten nutzen zu können.

»Wir betrachten diese VI quasi als die Standardplattform für x86-Rechenzentren. Das betrifft allerdings nicht nur die Server-Landschaft, sondern auch ebenso Storage und Netzwerk und sämtliche Schnittstellen – also die gesamte Infrastruktur«, erläutert Kühlewein.

Welche Highlights VMware im Bereich Desktop-Virtualisierung plant, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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