Tipps von Fujitsu-Siemens-Manager Günther Aust Wie Virtualisierungsprojekte gelingen

Redakteur: Regina Böckle

An zwei konkreten Beispielen zeigt Günther Aust, Senior Marketing Manager Infrastructure Products bei Fujitsu Siemens Computers (FSC), wie FSC für Partner die Implementierung virtueller Lösungen erleichtert. Zudem vermittelt er Tipps, wie sich die unkontrollierte Verbreitung virtueller Maschinen von vornherein vermeiden lässt. In den insgesamt zehn Punkte umfassenden Leitfaden sind Erfahrungen aus tausenden Projekten eingeflossen.

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ITB: Fujitsu Siemens Computers will sich im Virtualisierungs-Bereich als Infrastruktur-Provider positionieren. Was ist damit genau gemeint?

Aust: Unser Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es für Partner gibt, optimale, exakt auf die Kundenanforderung zugeschnittene Infrastrukturen zu entwickeln – basierend auf unseren Servern und den zahlreichen Produkten weiterer Anbieter, wie beispielsweise VMware. Es ist dahingehend ein außergewöhnlicher Ansatz, als wir nicht über Features einzelner Virtualisierungs-Produkte sprechen, sondern zum Beispiel die zehn zentralen und wichtigsten Herausforderungen aus der Erfahrung von tausenden Projekten heraus zusammenfassen und damit unsere Partner unterstützen.

ITB: Können Sie Beispiele dafür nennen?

Aust: Ein Problem, auf das wir nach dem erfolgreichen Abschluss von Virtualisierungs-Projekten immer wieder stoßen, ist, dass sich beim Endkunden die Zahl der virtuellen Maschinen in einer nie da gewesenen Form vermehrt haben. Wir empfehlen im Hinblick auf dieses Symptom entsprechende Gegenstrategien unter dem Schlagwort: »Stopp the rabbits«.

ITB: Was ist mit »Stopp the rabbits« genau gemeint?

Aust: Wir versuchen den Kunden dafür zu sensibilisieren, von Anfang an der unüberschaubaren Vermehrung virtueller Maschinen entgegen zu wirken, indem sie Betriebsprozesse aufsetzen. Sie können verhindern, dass virtuelle Umgebungen unkontrolliert ausufern. Ein zweites Beispiel: Wir stellen speziell für den Mittelstand getestete und zertifizierte Muster-Konfigurationen – so genannte »Rapid Structures« – bereit, die unterschiedlichste Virtualisierungs- und Storage-Technologien umfassen, und in die die Erfahrungen zahlreicher Projekte eingeflossen sind. Auf diese Weise lassen sich Implementierung und Virtualisierungsumgebungen für den Endkunden weit gehend risikofrei gestalten.

Welche weiteren Trends Günther Aust im Bereich Virtualisierung erkennt, und wie FSC Partner bei dem Weg dorthin unterstützt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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