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Oracle für Schnelleinsteiger

Wie Tech Data/Azlan SMB-Partnern die Spezialisierung erleichtert

06.06.2011 | Redakteur: Regina Böckle

Birgit Nehring leitet die Business Unit Software bei Tech Data / Azlan
Birgit Nehring leitet die Business Unit Software bei Tech Data / Azlan

Nach der Integration von Sun pocht Oracle auf die Spezialisierung der Vertriebspartner und die Bündelung von Hard- und Software. Birgit Nehring, Direktor Software & Solution bei Tech Data/Azlan erklärt, wie auch SMB-Partner die Zertifizierungen meistern können.

ITB: Oracle hat nach der Sun-Übernahme das x86-Geschäft für Partner uninteressant gemacht, indem vor allem für Kunden aus Forschung und Lehre – dem Kerngeschäft – die Rabattprogramme massiv gestrichen wurden. Gibt es überhaupt noch Hardware-Reseller in diesem Umfeld?

Nehring: Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Partner an dieser Stelle umorientiert haben zu anderen Anbietern, unter anderem zu Dell. Allerdings hatten die meisten Sun-Partner bereits in der Vergangenheit ein zweites Hersteller-Standbein. Obendrein bietet Oracle ja nicht nur die x86-Systeme an, sondern hat auch die Sparc-Linien weiter ausgebaut – und hier lief und läuft das Geschäft ganz normal und gut weiter.

ITB: Oracle erwartet von Partnern, möglichst viele der insgesamt über 50 Spezialisierungen zu absolvieren. Große Systemhäuser können sich diese Investition noch leisten, aber wie sieht es mit den mittelständischen Partnern aus?

Nehring: Tech Data war der erste Distributor, der einen mittelständischen Partner, die Aspicon GmbH, mit allen nötigen Spezialisierungen ausgestattet hat, die für die Oracle-Platin-Zertifizierung nötig sind. Apsicon hat alle erforderlichen Zertifizierungen binnen weniger Tage erfolgreich absolviert. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben mittelständische Partner bei uns im Haus über 170 Oracle-Spezialisierungen erfolgreich absolviert. Das zeigt: Die Spezialisierungen sind auch für SMB-Partner erschwinglich und in überschaubarer Zeit zu erreichen, mit Hilfe unseres „Speed-Up-Programms“.

ITB: Wie funktioniert das Programm ganz konkret für ein Systemhaus, das komplett neu in das Oracle-Thema einsteigen will?

Nehring: In der Regel nimmt der Partner an einem Seminar teil. Bei dieser Gelegenheit loten wir aus, welche Themen für ihn interessant sind. Dann wird ein Termin für ein Einzelgespräch vereinbart, in dem wir mit dem Partner ganz individuell seine Geschäftsausrichtung analysieren und ausloten, welche Spezialisierung für ihn geeignet ist. Daraufhin entwerfen wir einen individuellen Schulungsplan, der Vor-Ort-Trainings, Teilnahme an den Boot-Camps und andere Maßnahmen umfasst. So kann er sich auf die gewählten Spezialisierungen vorbereiten. Die abschließenden Zertifizierungen kann er bei uns im Haus ablegen, da Azlan über ein zertifizierte Prometric- und VUC-Testcenter verfügt. Wir begleiten den Partner auf diesem gesamten Weg und weiter bis zur Umsetzung der Projekte und der Absatzfinanzierung: Wir unterstützen ihn beim Ausbau seines Fachwissens hinsichtlich der Lizenzierung, der Hardware-Konfigurationen ebenso wie im Tagesgeschäft. Insbesondere Hard- und Software-Partner, die ihre Zertifizierungen frisch abgelegt haben, werden äußerst intensiv betreut.

ITB: Sind über Azlan auch Oracles branchen-spezifische Rechenzentrums-Stacks zu beziehen, die so genannten Optimized Solutions, die seit März verfügbar sind?

Nehring: Ja, auch diese bieten wir unseren Partnern mit allen unterstützenden Maßnahmen an.

ITB: Können Partner hier die Renewal-Support-Verträge abschließen, oder beharrt Oracle hier auch weiterhin darauf, alle Folge-Verträge direkt abzuwickeln?

Nehring: Dazu kann ich nur sagen, dass Oracle intensiv daran arbeitet, mögliche Probleme zu lösen.

Welche Programme Azlan für die Vernetzung von Oracle-Hard- und Software-Partnern aufgelegt hat, erläutert Birgit Nehring auf der nächsten Seite.

 

Oracle ist nur was für Große?

 

Eckdaten zur Software-Unit

 

Das „Speed-up Specialization“-Programm umfasst:

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