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Sicheres Android-Smartphone von T-Systems Wie sicher ist das neue SiMKo3?

Autor / Redakteur: Dr. Markus a Campo / Stephan Augsten

T-Systems hat eine neue Generation des sicheren SiMKo-Smartphones entwickelt – ausgerechnet auf Basis des als unsicher geltenden Android-Betriebssystems. Ob das wohl funktioniert? Die Kollegen von Security-Insider.de, einem Schwesterportal von IT-BUSINESS, werfen einen Blick hinter die Kulissen und prüfen, ob dieses Konzept Erfolg verspricht.

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Das SiMKo3 von T-Systems trennt Privates und Geschäftliches sauber voneinander.
Das SiMKo3 von T-Systems trennt Privates und Geschäftliches sauber voneinander.
(Bild: T-Systems)

Deutsche Geheimnisträger wurden bisher mit dem SiMKo2-Telefon („Sichere Mobile Kommunikation“) von T-Systems ausgestattet. Dieses bot zwar Sicherheit durch starke Authentifizierung und Verschlüsselung, der Spaßfaktor war aber gering.

SiMKo2 wurde auf Basis eines stark abgespeckten und mittlerweile in die Jahre gekommenen Windows Mobile 6.5 entwickelt. Kamera, GPS-Ortungssystem, Bluetooth und WLAN waren deaktiviert. Man konnte mit dem Telefon also tatsächlich nicht viel mehr anfangen, als zu telefonieren und Mails oder SMS zu verschicken.

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Das soll sich jetzt ändern. Neben der Firma SecuSmart, die ein sicheres Mobiltelefon auf Basis des neuen BlackBerry-Betriebssystems entwickelt hat, wurde auch T-Systems damit beauftragt, SiMKo weiterzuentwickeln.

Im Vordergrund steht dabei die Verschlüsselung von Daten und nicht die Verschlüsselung von Gesprächen. T-Systems hat sich für Android als Plattform entschieden, was unter Sicherheitsaspekten eine besondere Herausforderung ist.

Problem Datentrennung

Eines der größten Probleme beim Einsatz von Smartphones ist die Trennung von dienstlichen und privaten Daten. Diese Schwierigkeit ergibt sich nicht nur bei hochsicheren Geräten, sondern immer dann, wenn private Geräte dienstlich und umgekehrt eingesetzt werden.

Private und dienstliche Daten vermischen sich ununterscheidbar. Es besteht das Risiko, dass privat genutzte Apps auf dienstliche Daten zugreifen und diese ins Internet entführen. Umgekehrt verhindern dienstliche Restriktionen (etwa ein WLAN-Verbot) eine uneingeschränkte private Nutzung.

Diese fehlende Trennung ist eines der Haupthindernisse bei BYOD und steht deshalb im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Smartphone-Herstellern und Kommunikationsanbietern.

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