Vorstand Christoph Michel hat die Strategie festgezurrt Wie sich Softline, Prometheus und Trademail künftig positionieren

Redakteur: Regina Böckle

Binnen eines Jahres hat Softline-Holding-Vorstand Christoph Michel die gesamte Softline-Gruppe umgekrempelt. Die übergreifende Strategie für die Tochtergesellschaften – Software-Distributor Trademail, IT-Dienstleister Prometheus und Direktvermarkter Softline – sind jetzt festgezurrt. Hier ein Überblick, wohin die Reise der Unternehmen gehen soll.

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Auf den ersten Blick scheint es, als habe Christoph Michel, Vorstand der Sofline AG, an der Ausrichtung der Tochtergesellschaften Softline, Trademail und Prometheus während der vergangenen zehn Monate grundsätzlich nichts verändert.

Die Konstanten

»Der Geschäftszweck der Softline AG wird weiterhin darauf liegen, als Beteiligungsgesellschaft den Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts im IT-Umfeld voranzutreiben, das weit über die Distribution von Software hinaus geht«, so Michel. Klar sei weiterhin, dass man mit diesen Services ausschließlich Fachhändler, Systemhäuser und Integratoren adressiere, nicht den Endkunden.

So vertreibt Software-Distributor Trademail mit Sitz in Offenburg unverändert ein umfangreiches Software-Portfolio an seine rund 3.500 Fachhandels- und Retail-Partner.

Der in München ansässige IT-Dienstleister Prometheus unterstützt Fachhandelspartner bei allen Themen rund um Recycling, bei der Erfüllung von Service-Level-Agreements sowie bei der Beratung und bei Dienstleistungsaufträgen von Endkunden.

Der Direktvertrieb innerhalb der Softline spielt wie schon in den vergangenen Jahren eine minimale Rolle.

Die Veränderungen

Die genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass sich die Gesamtausrichtung trotzdem massiv geändert hat, beziehungsweise dass sie auch fein justiert wurde. Die beiden Dreh- und Angelpunkte beschreibt der Softline-Vorstand so: »Wir werden dem Channel keine Konkurrenz machen. Wir sind Dienstleister für Dienstleister.«

Eine zweite Zielsetzung in der Zusammenarbeit der drei Schwestern ist eng mit den Veränderungen im Software-Markt verknüpft: »Software ist eine Idee, die jemandem zur Nutzung freigegeben wird. Weshalb soll der Endkunde künftig Geld hinlegen, um Software als Lizenzprodukt zu kaufen, und es schließlich abschreiben? Die Anforderung des Endkunden liegt doch vielmehr darin, dass er sehr flexibel und dynamisch die vorhandenen Lizenzen auf Veränderungen in seinem Unternehmen anpassen muss – beispielsweise, weil er wachsen will oder reduzieren muss.« Dieser Entwicklung will die gesamte Softline-Gruppe nun mit zusätzlichen und veränderten Angeboten entgegenkommen.

Welche Aufgaben Trademail künftig übernehmen und wie sich Prometheus positionieren wird, lesen Sie auf der folgenden Seite.

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