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Zehn Empfehlungen für die Auswahl eines geeigneten Content Management Systems

Wie man sein passendes System im CMS-Heuhaufen findet

07.06.2011 | Autor / Redakteur: Dr. Michael Bark * / Florian Karlstetter

Dr. Michael Bark, Geschäftsführer der evodion Information Technologies GmbH.
Dr. Michael Bark, Geschäftsführer der evodion Information Technologies GmbH.

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Es ist eine Herausforderung, mit der fast jedes Unternehmen früher oder später konfrontiert wird: Die in die Jahre gekommene Content Management Plattform muss abgelöst werden. Welche Punkte es hierbei zu beachten gilt, erklärt Dr. Michael Bark, Geschäftsführer des unabhängigen IT-Dienstleisters evodion anhand praxisnaher Handlungsempfehlungen.

Zum einen lassen sich die Anforderungen der Redakteure an leistungsfähige, ergonomische Clients mit den Altsystemen nicht mehr befriedigen, zum anderen muten die eher statisch strukturierten Sites im Web 2.0-Zeitalter altmodisch an und sollen deswegen interaktiven und personalisierten Auftritten und Portalen weichen.

Routine haben die wenigsten Verantwortlichen mit dieser Aufgabe. Entsprechend groß ist die Verunsicherung. Wie soll man bei der Auswahl eines geeigneten Systems vorgehen? Wie lässt sich die Anzahl der Anbieter und Systeme sinnvoll eingrenzen? Und wie findet man schließlich heraus, welches Content Management System die individuellen Anforderungen am besten abdeckt? In seinen zehn Tipps liefert Dr. Michael Bark, Geschäftsführer der evodion Information Technologies GmbH, Antworten auf diese Fragen und gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen.

Empfehlung 1: Höchstens 10 Systeme auf die Startliste setzen

Die Zahl der vorhandenen Content Management Systeme (CMS) auf dem Markt beläuft sich auf mehrere Hundert und wächst täglich weiter. Neue Anbieter erreichen immer wieder einen der vorderen Plätze in den verschiedenen Rankings. Sinnvoll ist es, wenn Sie zunächst die für Ihr Unternehmen essenziellen Leistungsmerkmale identifizieren. Dabei muss es sich um Anforderungen handeln, die nicht sowieso schon im Umfang eines Standard-CMS enthalten sind.

Auf dieser Basis können Sie dann eine erste Liste erstellen, die aber auf keinen Fall mehr als zehn Systeme umfassen sollte. Versuchen Sie nicht, eine vollständige Matrix der vorhandenen Systeme in Bezug auf die Leistungskriterien zu erstellen. Dieses Vorhaben erweist sich angesichts der hohen CMS-Dichte als wenig praktikabel. Unterstützung bei der Zusammenstellung der Startliste bekommt man durch herstellerneutrale Angebote wie beispielsweise unter www.contentmanager.de. Hier können Sie Ihre speziellen Anforderungen an das CMS zusammenklicken und erhalten eine Übersicht und eine Gegenüberstellung der in Frage kommenden Systeme.

Empfehlung 2: Rankings hinterfragen

Gerade bei der Internetrecherche nach einem geeigneten CMS stößt man auf eine Vielzahl von Rankings. Eine hohe Reputation hat beispielsweise auch der ECM Magic Quadrant von Gartner. Wenn Sie solche Rankings bewerten, dann beachten Sie, dass es sich zum Teil um sehr einseitige Sichtweisen handelt – zumeist von den USA aus auf den amerikanischen oder angelsächsischen Raum. Große internationale Anbieter haben aufgrund ihrer Marktdominanz in den USA oft sehr gute Positionen inne, während hiesige lokale Anbieter in der Regel unterbewertet sind.

Was die Leistungsfähigkeit der Systeme angeht, ist eine schlechtere Einschätzung oft nicht gerechtfertigt. Deswegen: Schauen Sie insbesondere bei der Internetrecherche nicht nur stur darauf, welche Anbieter in den großen Rankings am besten bewertet werden, sondern prüfen Sie die Beurteilung immer mit einer lokalen Betrachtung gegen. Beziehen Sie in Ihre Überlegungen mit ein, dass Sie einen lokalen Dienstleister benötigen werden, der die deutsche Sprache spricht und der die deutsche Kultur im Umgang mit Prozessen und der Abwicklung von Projekten kennt. Denn der Support von vielen CMS-Herstellern ist durchwachsen bis schlecht, so dass Sie definitiv auf kompetente Dienstleister in Ihrer Umgebung angewiesen sind.

Weitere wichtige Faktoren wie die Berücksichtigung der Gesamtkosten, die richtige Dimensionierung und die Einbeziehung zukünftiger Entwicklungen erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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