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Good-Morning-Editorial vom 20.01.2017 Wie kreativ können Computer sein?

| Autor: Michael Hase

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Das Analoge hat nach wie vor seine Anhänger.
Das Analoge hat nach wie vor seine Anhänger.
(Bild: Pixabay)

Künstliche Intelligenz nimmt Menschen künftig immer mehr Tätigkeiten ab, virtuelle Welten erweitern die Wirklichkeit, Roboter werden zu Begleitern im Alltag. Bei all dem digitalen Fortschritt wird das Analoge fast schon zu etwas Hinterwäldlerischem. Dennoch hat es nach wie vor seine Anhänger: Fotografen, die auf Brillanz und Tonwertumfang des klassischen Films schwören, Audiophile, für die Musik von einer Schallplatte aus Vinyl natürlicher klingt als vom digitalen Datenträger, oder Menschen, die begeistert Briefe per Hand schreiben.

Bis heute hat die Forschung nicht abschließend herausgefunden, wie das menschliche Hirn funktioniert. Vieles spricht dafür, dass wichtige Areale, nämlich all diejenigen, die für Kreativität, Vorstellungskraft, Intuition, Musikalität zuständig sind, analog arbeiten. Computer sind dem Menschen zwar haushoch überlegen, wenn es um mechanische Rechenoperationen geht. Werden Maschinen in Zukunft aber auch analoge Fähigkeiten simulieren können und uns in kreativer Hinsicht erreichen? Werden Roboter eines Tages in der Lage sein, Musik, Literatur oder Gemälde zu schaffen, die künstlerischen Wert besitzen?

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Über den Autor

 Michael Hase

Michael Hase

Chefreporter