Konferenz in London

Wie Dell den Storage-Markt prägen will

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Übergreifendes Dedup-Format

Dell hat es mit der DR4000 geschafft, dass die flüssigen Daten, die irgendwann primär nicht mehr ganz so wichtig sind, aber trotzdem ab und zu gebraucht werden, wieder von jedem anderen Dell-Speichersystem eingelesen werden können, ohne dass sie, um im Bild zu bleiben, zuvor explizit wieder dehydriert werden müssen.

Ein dazugehöriges "All-Inclusive-Software-Lizenzierungsmodell", das es ohne weitere Lizenzkosten erlaubt, aktuelle und zukünftige Funktionen zu nutzen, dürfte beim Controlling für Freude sorgen.

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Die Dell Compellent Story wird ebenfalls eine Erfolgsgeschichte werden. Der in den unruhigen Ruhestand wollende Präsident Dell Compellent Phil Soran, fasste die Bedeutung der Compellent-Technologie für Dell in den Vorschlag einer Namensänderung der Firma in Dellent zusammen.

Theoretisch, ohne Berücksichtigung von Kosten, wäre das Compellent-System in der Lage, jeden Speicherbedarf von kleinen bis sehr großen Unternehmen abzudecken. Die Version 6.0 des Dell Compellent Storage Center unterstützt nun durch ein Upgrade auch die 64-Bit-Verarbeitung.

Sharepoint-Objekte

Marketingtechnisch ausgedrückt bot Dell in London eine Infrastruktur-Optimierungslösung für Microsoft Sharepanit an, die das gesamte Daten- und Speichermanagement vereinfachen soll. Die Dell Lösung kombiniert dazu die Dell DX Storage Platform mit den dazugehörigen Sharepoint Beratungsservices und der AvePoint Software DocAve. Die dazugehörigen Dell-Services sollen das System um 40 Prozent beschleunigen, ein wesentlich schnelleres Disaster Recovery als Backup-Lösungen anderer Hersteller bewirken und mit einer automatisierten Archivierung auch die Bedürfnisse nach Data-Governance bedienen.

Wie die DX Storage Platform im Einzelnen arbeitet, wurde in London nicht weiter debattiert, wird also in naher Zukunft weiter zu untersuchen sein.

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