Brainworks, U-S-C und T-Mobile im Exklusiv-Interview Wie Brainworks-Reseller von Gebraucht-Software und T-Mobile-Angeboten profitieren

Redakteur: Katrin Hofmann

Im Mai präsentiert der Münchner Distributor Brainworks auf der „Empowering Business Roadshow 2010“ seine Lösungen. Mit dabei sind unter anderem die Brainworks-Partner U-S-C und T-Mobile, die den Händlern erklären, wie diese von den bestehenden Kooperationen mit dem Distributor profitieren können. Als Medienpartner der Veranstaltung hat IT-BUSINESS die Referenten schon im Vorfeld dazu befragt.

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Paul Seifert, Leiter Indirekter Vertrieb Region Süd T-Mobile, Anton Thoma, Geschäftsführer von Brainworks und Walter Lang, Geschäftsführer der U-S-C, standen IT-BUSINESS im Exklusiv-Gespräch Rede und Antwort über die zwischen ihnen bestehende Zusammenarbeit. Dabei zeigt sich, dass das Thema Gebraucht-Software in der IT-Distribution ebenso Fuß fasst wie die Verschmelzung von IT und TK, die schon seit längerer Zeit verstärkt vorangetrieben wird.

ITB: Herr Thoma, warum kooperieren Sie mit dem Gebraucht-Software-Anbieter U-S-C?

Thoma: Wir haben schon vor einer Weile festgestellt, dass wir bei mehr als 50 Prozent unserer Kerio-Connect-Verkäufe verschiedene alte Mail- und Groupware-Installationen ablösen. Die überwiegende Zahl davon sind Exchange-Server-Lizenzen. In Zusammenarbeit mit unserem Partner U-S-C haben wir für unsere Handelspartner beziehungsweise deren Kunden die Möglichkeit geschaffen, möglicherweise obsolet gewordenen Exchange-Lizenzen gewinnbringend zu verkaufen.

ITB: Welchen Mehrwert hat denn der Endkunde durch den Verkauf möglicherweise nicht mehr benötigter Lizenzen an U-S-C?

Thoma: Der Käufer erhält neue finanzielle Mittel, die er in Kerio Connect reinvestieren kann und zwar mindestens kostenneutral. Es kann sogar durchaus passieren, dass der Endkunde für seine Exchange-Lösung mehr Geld bekommt als Kerio kostet. Zu unserem Geschäftsmodell gehört es aber nicht, gebrauchte Software zu verkaufen.

Lang: Der Aufkauf und Verkauf gebrauchter Software-Lizenzen ist unser Kerngeschäft. Für uns sind nicht mehr benötigten Exchange-Lizenzen ein attraktives Handelsgut, das der Endkunde an uns verkaufen kann. Die Partnerschaft mit Brainworks ist für alle Seiten sehr interessant: Für Brainworks, für die U-S-C und für den Endkunden. Den damit verbundenen Nutzen für die Händler möchte ich im Rahmen meines Vortrags auf der Roadshow vermitteln.

ITB: Vielleicht können Sie ja schon ein wenig vorgreifen? Was ist denn der Nutzen für Händler?

Thoma: Wir verschaffen ihnen einen zweifachen Benefit: Zum einen realisieren wir, dass durch einen kostenneutralen Austausch in Kooperation mit U-S-C dem Endkunden die Entscheidung für eine neue passgenauere Lösung erleichtert wird. Zweitens können sich unsere Händler von Mitbewerbern im Markt differenzieren, die solch eine Option noch nicht anbieten.

ITB: Herr Lang, erkennen ITK-Systemhäuser schon heute den Nutzwert von Gebraucht-Software?

Lang: Wir merken bei unserer Kundenakquise, dass rund 90 Prozent der Firmenkunden und Händler mit dem Thema gebrauchte Software immer noch nicht richtig vertraut sind: Vielen ist nicht bewusst, welches Gewinnpotenzial sie verschenken. Die suggestive Berichterstattung der Hersteller-Monopolisten hat leider zu einer großen Verunsicherung im Bezug auf die rechtliche Situation beim Handel mit gebrauchter Software geführt. Deshalb wollen wir die Roadshow nutzen, um den Händlern noch einmal den Mehrwert sowie vor allem den rechtlichen Hintergrund beim Handel mit gebrauchter Software eingehend zu erklären.

Mehr darüber, wie die Brainworks-Kunden von der Partnerschaft des Distributors mit T-Mobile profitieren können, erfahren Sie auf Seite zwei.

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