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Wichtige Änderungen im Arbeitsrecht

| Autor: Katrin Hofmann

Auch 2017 ändern sich einige Rahmenbedingungen.
Auch 2017 ändern sich einige Rahmenbedingungen. (Bild: Pixabay / CC0)

Wesentliche gesetzliche Änderungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die das Jahr 2017 mit sich bringt, hat der Personaldienstleister Tempo-Team zusammengefasst.

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die Flexirente, Anpassungen des Mindestlohns, Veränderungen der Beitragsbemessungsgrenzen für Renten- und Arbeitslosenversicherung, neue Regeln für den Mutterschutz und mehr Rechte für schwerbehinderte Mitarbeiter: In diesem Jahr sind zahlreiche Gesetze in Kraft getreten oder werden noch wirksam, die sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber relevant sind.

Der Personaldienstleister Tempo-Team gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhalte der neuen gesetzlichen Klauseln:

  • So wird unter anderem mit der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes eine Überlassungshöchstdauer für Zeitarbeitnehmer von 18 Monaten (Ausnahmen sind möglich) eingeführt. Nach Ablauf von neun Monaten muss die Entlohnung von Zeitarbeitnehmern in gleicher Höhe wie bei vergleichbaren Mitarbeitern der Stammbelegschaft erfolgen (Equal Pay) – sofern nicht Ausnahmen greifen. Weitere Änderungen im Bereich der Zeitarbeit betreffen den Einsatz von Zeitarbeitnehmern im Streikfall, deren Einsatz als „Streikbrecher“ unterbunden werden soll.
  • Durch die Neuregelungen des Flexirentengesetzes sollen die Bezieher einer Regelaltersrente profitieren, welche trotzdem weiter arbeiten. Zusätzlich zum Arbeitseinkommen können sie auch weitere Rentenansprüche erwerben.
  • Zum 1. Januar erfolgte einen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro auf 8,84 Euro, wobei es für einzelne Branchen Ausnahmeregelungen gibt.
  • Ebenfalls zum 1. Januar haben sich die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie weitere Grenzwerte und Regelsätze verändert.
  • Bezüglich Mutterschutz werden beispielsweise Mütter bessergestellt, die ein behindertes Kind zur Welt bringen. Außerdem gibt es nun unter anderem Kündigungsschutz nach einer Fehlgeburt.
  • Ebenso wird das Beteiligungsrecht der Schwerbehindertenvertretung gestärkt.

Den kompletten Beitrag der Arbeitnehmerüberlassung mit weiteren Details zu den Neuregelungen können Sie im unternehmenseigenen Blog von Tempo-Team nachlesen.

Katrin Hofmann
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