gesponsertControlware Network Day Wer über Netzwerke spricht, muss auch über Security sprechen

3 min Lesedauer

Gesponsert von

Die Anforderungen an Enterprise Networks haben sich radikal verändert. Auf dem Controlware Network Day sprachen Kay Wintrich, Enterprise Networking Lead Germany bei Cisco Systems, und Controlware CEO Bernd Schwefing über die wichtigen Trends im Netzwerkmarkt.

(Bild:  metamorworks - stock.adobe.com)
(Bild: metamorworks - stock.adobe.com)

Pandemie, Digitalisierung und Cloud-Migration haben die Art und Weise verändert, wie Unternehmen ihre Netzwerke nutzen und was sie von ihnen erwarten. Welche Prioritäten setzen Business-Kunden heute?

KW: Als Hersteller beobachten wir, dass zwei Faktoren im Enterprise Networking immer mehr an Bedeutung gewinnen – Resilienz und Agilität. Resilienz heißt dabei: Die Unternehmen erwarten, dass ihr Netzwerk durchgehend verfügbar, stabil und performant ist, und dass es eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe, Ausfälle und disruptive Veränderungen aufweist. Bei der Agilität geht es in erster Linie darum, dass sich die Infrastruktur bei Bedarf jederzeit flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen muss – und das sehr kurzfristig, mit wenig Aufwand und am besten automatisiert.

Deckt sich das mit Ihren Erfahrungen eines IT-Dienstleisters, Herr Schwefing?

Bernd Schwefing, CEO bei Controlware(Bild:  Controlware)
Bernd Schwefing, CEO bei Controlware
(Bild: Controlware)

BS: Ja, diese Entwicklung sehen wir auch bei unseren Projekten. Die vergangenen beiden Jahre haben den IT-Verantwortlichen nachdrücklich vor Augen geführt, wie wichtig ein zuverlässiges, sicheres und hochverfügbares Netzwerk als Rückgrat der IT ist. Gleichzeitig hat es sich aber auch gezeigt, in welchen Bereichen Modernisierungsbedarf besteht, um die Potenziale von Cloud und Digitalisierung erschließen zu können – und unsere Erfahrung zeigt, dass viele, aber leider noch nicht alle Unternehmen schon hart an diesen Weichenstellungen arbeiten.

Wie adressiert Cisco Systems die Nachfrage nach agilen und resilienten Netzwerken? Heißt es bei Ihnen jetzt: mit smarter Software in die Cloud – oder eher: Hardware modernisieren?

Kay Wintrich, Enterprise Networking Lead Germany bei Cisco Systems(Bild:  Controlware)
Kay Wintrich, Enterprise Networking Lead Germany bei Cisco Systems
(Bild: Controlware)

KW: Ganz klar: beides. Wer sein Enterprise Network zukunftssicher aufsetzen will, kommt nicht umhin, die Möglichkeiten Software-gesteuerter Technologien auszuschöpfen und die Skalierung und Flexibilität der Cloud zu nutzen. Nur so lässt sich in den hochkomplexen und hybriden Umgebungen von heute die Performance und Verfügbarkeit sicherstellen, die moderne Anwendungslandschaften erfordern. Ebenso klar ist aber, dass Innovation nach wie vor auch auf der Hardware stattfindet, etwa mit Blick auf die zunehmend umfangreichen Analysefunktionalitäten oder die Nachhaltigkeit der Devices. Modernisierung heißt also immer: Zeitgemäße Software auf zeitgemäßer Hardware.

Herr Schwefing: Wo setzen Ihre Kunden denn die Schwerpunkte? Was ist ihnen bei der Modernisierung von Enterprise-Netzwerken besonders wichtig?

BS: Je nach Projekt, Branche und Größe rückt natürlich jeder Kunde eigene Aspekte in den Fokus – von der Sicherheit über die Performance bis hin zur Nachhaltigkeit der Netze. Ein zentraler Pain Point für alle Kunden ist aber das zunehmend aufwendige Management der Infrastrukturen. Die Unternehmen agieren in einem gefährlichen Spannungsfeld: Ihre Technologie-Stacks werden im Zuge der Digitalisierung immer komplexer und unübersichtlicher – sollen aber von immer kleineren Teams gemanagt werden. Es gilt also, die Komplexität beherrschbar zu machen – und da ist Cisco Systems ein äußerst kompetenter Partner.

Und mit ThousandEyes legt Cisco Systems in diesem Bereich jetzt noch einmal nach, richtig?

KW: Richtig. Jederzeit einen 360°-Überblick über die Infrastruktur zu haben, ist für Unternehmen heute das A und O. Unsere Lösung ThousandEyes geht dabei weit über klassische Single-Pane-Ansätze hinaus, da sie auch hybride Arbeitsplätze, SaaS-Dienste und Public-Cloud-Ressourcen in die Überwachung einbezieht. Das IT-Team kann so jedes einzelne System im Blick behalten, aber auch unternehmensweite oder granular definierte Analysen anstoßen.

…was auch unter Sicherheitsgesichtspunkten spannend ist?

BS: Durchaus! Denn die Informationen aus dem Netzwerk sind ein wichtiger Teil der proaktiven Angriffserkennung, und die Architektur und Konfiguration des Netzes hilft dabei, Angriffe wirkungsvoll einzudämmen – etwa mithilfe regelbasierter Access Control und intelligenter Microsegmentierung. Dieses enge Ineinandergreifen von Netzwerk und Security ist notwendig, um uns vor den dynamischen Bedrohungslandschaften von heute zu schützen. Wer über Netzwerke spricht, muss auch über Security sprechen.

Wir danken für das Gespräch.

Mehr über Controlware erfahren

(ID:48998110)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung