Definition Was sind Pods?

Autor / Redakteur: zeroshope / Sarah Böttcher

Pods sind in Kubernetes die kleinste Einheit für Anwendungen. Sie dienen also praktisch als Behälter für einen oder mehrere Container. Auf diese Weise wird eine intelligente Ressourcenverteilung sichergestellt. Außerdem ist eine Replikation möglich.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Pods sind in Kubernetes die kleinste Einheit für die Ausspielung von Anwendungen. Sie dienen dabei als Behälter für Container. Typischerweise tragen sie nur einen, möglich sind aber auch mehrere. Auf diese Weise erklärt sich auch der Name. Er stammt von der Erbsenschote, die bekanntlich ebenfalls unterschiedlich viele Hülsenfrüchte beinhalten kann. Ziel des Einsatzes der Pods ist es, eine möglichst effiziente Verteilung der Ressourcen zu erreichen.

Funktionsweise und Vorteile von Pods

Für Kubernetes bedeuten Pods ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich mit anderen Systemen zur Container-Orchestrierung. Sonst werden die Container häufig direkt ausgeführt. Dass dies in Kubernetes nicht geschieht, bietet einige Vorteile, die sich durch die Funktionsweise der Pods ergeben:

  • Alle im Pod enthaltenen Container verwenden die identischen Computing-Ressourcen.
  • Diese werden zu Clustern zusammengefasst.
  • Die Ressourcenverteilung gelingt auf diese Weise effizient und intelligent. Alle Anwendungen erhalten die Kapazitäten, die sie benötigen.
  • Die Pods stellen ebenfalls sicher, dass die Container dasselbe Netzwerk nutzen.
  • Diese können so untereinander kommunizieren. Durch einen Pod erscheint es, als würden sie die identische physische Hardware nutzen.
  • Pods sind leicht replizierbar, da sie alle für den Betrieb nötigen Informationen enthalten. Sie sind dadurch horizontal skalierbar. Das bedeutet, dass das System einfach einen zweiten identischen Pod erstellen kann, wenn die Container im ersten überlastet sind.
  • Durch kontinuierliche Replikationen bieten sie zudem Schutz vor Systemausfällen.

Das richtige Muster finden

Echte Nachteile hat die Arbeit mit einem Pod nicht. Es ist allerdings eine Herausforderung zu meistern: das Finden der richtigen Muster („Patterns“). Damit ist gemeint, wie jeder Pod gepackt wird, wann er wohin auszuspielen ist und wie häufig es automatische Replikationen gibt. Dadurch, dass Kubernetes ein Open-Source-System ist, haben viele Nutzer aber bereits eigene Muster online gestellt, die bei der Orientierung helfen.

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