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Was sich für Avocent unter dem Emerson-Dach ändern wird

23.07.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Werner Kühn verantwortet als Area Director bei Avocent Deutschland die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa.
Werner Kühn verantwortet als Area Director bei Avocent Deutschland die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa.

Die Strategie für Avocent, die seit Anfang 2010 Tochter von Emerson Network Power (ENP) ist, steht jetzt fest. Welche Änderungen sich für Avocent-Reseller daraus ergeben, erläutern Mathias Müller, Geschäftsführer von ENP, und Werner Kühn, Area Director Zentral- und Osteuropa bei Avocent Deutschland, im Interview mit IT-BUSINESS.

ITB: Herr Kühn, können Reseller bei den Avocent- respektive ENP-Distributoren jetzt beide Portfolios beziehen?

Kühn: Diese Frage ist sehr verfrüht. Ich darf aber sagen, dass wir zwischen den unterschiedlichen Abteilungen der Unternehmen, beispielsweise bei Vertrieb oder Marketing, sehr eng verzahnt prüfen, wo welche Ergänzungen und Änderungen im Sinne des Kunden und der internen Prozesse sinnvoll und realisierbar sind. Final sind das aber Entscheidungen, die von der Konzernzentrale getroffen werden.

ITB: Wird es ein gemeinsames Reseller-Programm von ENP und Avocent geben?

Kühn: Ich bin kein Freund von frühzeitigen Ankündigungen. Emerson hat in der Vergangenheit sehr erfolgreich akquiriert und integriert. Das lag daran, dass solche Themen bei Emerson mit großer Besonnenheit gehandhabt wurden. Daran halten wir fest. Zunächst profitieren unsere Partner aber mit Sicherheit von einer durchgehend technischen Lösung aus einer Hand, das war uns sehr wichtig.

ITB: Wie wirkt sich die Übernahme konkret auf das Vertriebsmodell aus?

Kühn: Für ENP und Avocent als Global Player ergeben sich hier wichtige Ergänzungen. Im Gegensatz zu ENP, die zu 90 Prozent auf den direkten, projekt-orientierten Vertrieb setzt, kommt Avocent aus dem IT-Umfeld und arbeitet mit dem indirekten Vertriebsmodell. Beide Unternehmen haben nun die große Chance, ihre dafür geeigneten Produkte über den Channel zu vermarkten. Im Sinne der Lösungs-Orientierung, in Verbindung mit einer zentralen Beschaffung und einer zentralen Übernahme der Projektverantwortung, ergibt sich daraus ein großer Mehrwert für unsere Kunden.

ITB: Wird Avocent ein eigener Geschäftsbereich bleiben?

Kühn: Im Fokus steht die Nutzung von Synergien im Markt und somit der Mehrwert für Kunden. Das wird auch das Hauptaugenmerk der Gespräche und der dann folgenden Entscheidungen des Headquarters sein. Lokal planen wir, die Büros in Frankfurt und München gemeinsam zu nutzen, um die Kommunikation mit den Kunden zu vereinfachen.

Wie sich die stärkere Industrie-Orientierung von ENP auf Avocent auswirken wird, erläutert Werner Kühn auf der folgenden Seite.

 

Wie Avocent zu Emerson kam

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