gesponsertVom fliegenden zum digitalen Klassenzimmer Was sagt uns der Status quo, Herr Bösl?

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In welchen Punkten Schulen digital aufholen müssen, weiß Jochen Bösl. Er leitet den Vertrieb Digitale Bildung und Schule bei der Telekom und interpretiert die Zahlen des Digitalisierungsindex Bildung 2021/2022.

Jochen Bösl, Deutsche Telekom(Bild:  Deutsche Telekom AG/Norbert Ittermann)
Jochen Bösl, Deutsche Telekom
(Bild: Deutsche Telekom AG/Norbert Ittermann)

Herr Bösl, die Pandemie offenbarte den digitalen Mangel vieler deutscher Schulen. Was hat sich seitdem getan?

Jochen Bösl: Unsere Studienergebnisse zeigen, dass Tools zum Homeschooling und hybriden Unterricht heute weitgehend verbreitet sind. 75 Prozent der Schulen haben Videokonferenzen ebenso wie digitale Lernplattformen etabliert. Schul-Apps nutzen 48 Prozent und die Mehrheit der Schulen stattete Schulkinder und Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten aus, auch wenn sich im Durchschnitt zwei Lernende ein Gerät teilen müssen. Gleichzeitig stellen wir fest: Dass Schulen vor allem kurzfristige Lösungen zum Unterrichten aus der Ferne umsetzten, steht einem ganzheitlichen Ansatz im Weg. Denn wie sollen Lehrkräfte digitales Lernen ermöglichen, wenn ihnen die technische Basis vor Ort fehlt? 53 Prozent haben Anzeige- und Interaktionsgeräte wie digitale Tafeln eingerichtet – jedoch nur durchschnittlich in jedem zweiten Raum. Glasfaserkonnektivität ist immer noch nicht die Regel und nur bei knapp einem Viertel vorhanden.

Wie sieht es mit dem IT-Know-how der Lehrkräfte aus?

Bösl: 72 Prozent der Schulen geben an, dass verfügbare Lehrpläne und -materialien nicht ausreichend darauf ausgerichtet sind, digitale Medien in den Unterricht einzusetzen. Doch dafür braucht es ohnehin technisch-pädagogisches Wissen, das dem Fachpersonal oft fehlt. Nur vier von zehn Einrichtungen beschäftigen Fachkräfte, die mit digitalen Lerntools angemessen umgehen können. Gleichzeitig ist der Wille da: 85 Prozent finden es bereichernd und motivierend, digitale Medien in den Unterricht einzubinden. Schulen wollen nachhaltig digitalisieren. In der Realität scheitert es noch vielerorts daran, Technik und Pädagogik sinnvoll zu verknüpfen.

Was kann Schulen die Digitalisierung erleichtern? Nutzen sie die Fördermittel aus dem DigitalPakt?

Bösl: Bis Ende Juni 2022 haben Schulen erst knapp 600 Millionen Euro aus dem Basis-Fördertopf abgerufen. Das liegt vor allem daran, dass Antrag und Ausschreibung komplex sind. Ein standardisierter Maßnahmenkatalog – am besten bundesweit – könnte den Prozess deutlich vereinfachen und wäre Schulen eine fundierte Hilfestellung. Neben einem ganzheitlichen Konzept fehlt die technische Unterstützung während des Betriebs. Diese ist nicht förderfähig. Dabei zeigen die aktuellen Zahlen, dass Fortbildungen und langfristiger IT-Service dringend nötig sind, damit Lehrkräfte kompetent unterrichten können. Für den Schulalltag hieße das: Fachkräfte benötigen zuverlässige IT-Partner, die ihre Transformation ganzheitlich begleiten. Deshalb bieten wir als Telekom eine praktische Lösung an, mit der Schulen den DigitalPakt nachhaltig umsetzen. Unser „Magenta Classroom“ ist ein Komplettpaket für die digitale Schule – vom Breitbandanschluss über Laptops und digitale Tafeln bis hin zu Cloud Services, Weiterbildungen und IT-Support inklusive. Aufgebaut wie ein modulares Baukastensystem können sich Schulen je nach Bedarf ihre individuelle Lösung zusammenstellen. Sämtliche Elemente basieren auf praxiserprobten Standards, sodass Bildungseinrichtungen ihre Infrastruktur langfristig und sicher nutzen können. Ebenso wichtig ist unser alle Bestandteile übergreifendes Service- und Schulungskonzept. Es stellt sicher, dass Schulen und Lehrkräfte die nötige Unterstützung durch Fern- und Vor-Ort-Support erhalten. Unser Ziel ist, das digitale Erlebnis der Nutzenden im Klassenzimmer auf ein Maximum zu heben.

Hier geht’s zum Digitalisierungsindex Bildung

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