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Definition Was macht ein IT-Fachinformatiker?

| Autor / Redakteur: Updater / Sylvia Lösel

Engagierte Einsteiger können im IT-Bereich unter einer Fülle von Berufen wählen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Ausbildung zum IT-Fachinformatiker? In diesem Fachbeitrag finden Sie alle relevanten Informationen über diesen Ausbildungsberuf.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Es handelt sich dabei um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf in den Fachbereichen Informationstechnologie und Informatik mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren. Vom IT-Fachinformatiker ist das Berufsbild des Informatikers abzugrenzen, welcher eine akademische Ausbildung auf einer Fachhochschule oder Universität absolviert und nach Abschluss seines Studiums den Titel "Diplomingenieur" zu tragen berechtigt ist. In der wirtschaftlichen Praxis überschneiden sich die Aufgabengebiete von Informatikern und Fachinformatikern mitunter erheblich, allerdings bezieht der studierte Informatiker in der Regel ein höheres Gehalt.

Der Ausbildungsweg

Die dreijährige Ausbildung von IT-Fachinformatikern erfolgt in Deutschland gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik, wobei das sogenannte duale Ausbildungsprinzip (Lehre im Betrieb plus Berufsschule) zur Anwendung kommt. Fachliche und charakterliche Eignung sowie eine Genehmigung durch die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie durch den ausbildenden Betrieb vorausgesetzt, kann die Ausbildungsdauer auf zwei bis zweieinhalb Jahre herabgesetzt werden. Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen im IT-Bereich in Richtung Software-Entwicklung, Systemintegration, digitale Vernetzung und Virtualisierung (insbesondere im Bereich Cloud Computing) sowie in Richtung Daten- bzw. Prozessanalyse.

Einsatzgebiete und Arbeitsbereiche

Fachinformatiker sind in so gut wie allen IT-Branchen und -Bereichen gefragt. Größere Betriebe bzw. Konzerne unterhalten eigene IT-Abteilungen, in denen Fachinformatiker Aufnahme finden, auch in Softwarehäusern stehen Fachinformatikern aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit sowie des ausgeprägten Praxisbezugs der Ausbildung meist alle Türen offen. Verfügt der Fachinformatiker bereits über einschlägige Berufserfahrung, kann auch mit einem entsprechenden Gehalt gerechnet werden.

Die Arbeitsbereiche und Einsatzmöglichkeiten sind beinahe grenzenlos, wobei der Fokus der Tätigkeit auf der Umsetzung fachspezifischer Anforderungen in Form komplexer Softwarelösungen liegt. Dazu planen und realisieren Fachinformatiker informationsverarbeitende Systeme und arbeiten bei der Ausarbeitung diesbezüglicher IT-Konzepte eigenverantwortlich mit. Auch bei der Einführung, Migration oder Modifikation von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik darf der Fachinformatiker nicht fehlen, ferner zählt die Abhaltung von Trainings und Webinaren sowie die Erstellung von Schulungskonzepten zu seinem Pflichtenkreis. Schlussendlich übernehmen Fachinformatiker auch die Systembetreuung und stehen Kunden bzw. Anwendern bei Problemen und Fragen mit kompetenter fachlicher Beratung zur Seite.

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