Definition Was macht ein Anwendungsentwickler Web & Mobile?

Autor / Redakteur: zeroshope / Ann-Marie Struck

Anwendungsentwickler Web & Mobile gehören als Beruf zur Familie der Softwareentwicklung. Sie sind spezialisiert auf Lösungen für Smartphones, Tablets und Browser. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den Beruf zu ergreifen. Gängig ist die Ausbildung.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Anwendungsentwickler Web & Mobile geben bereits über ihren Namen preis, was sie tun. Sie erschaffen Apps für Mobilgeräte (Smartphone, Tablet) und Browser. Ein klassisches Beispiel für die zweite Variante sind Spiele, die vollständig in Google Chrome, Firefox, Safari, Edge und Co. laufen. Diesbezüglich gab es in den vergangenen Jahren eine Entwicklung: Die Web-Entwicklung bezog sich früher vor allem auf mobile Browser. Ziel war es, eine Webseite zu gestalten, die alle Funktionalitäten einer nativen App hatte. Diese sollte so überflüssig werden.

Im Browser-Bereich sind die Grenzen zwischen den Geräteklassen aber weitgehend eingerissen. Beispielsweise läuft auf dem iPad läuft eine Desktop-Version von Safari. Anwendungsentwickler Web & Mobile sind deshalb generell auf Browser spezialisiert und beschränken sich nicht nur auf die entsprechenden Lösungen für Mobilgeräte. In Teams gibt es aber oft Experten für verschiedene Geräte, die Optimierungen der Anwendungen für "ihr" Device vornehmen.

Diese Kompetenzen benötigen Anwendungsentwickler Web & Mobile

Anwendungsentwickler Web & Mobile müssen primär eine Vielzahl von Programmiersprachen beherrschen. Namentlich handelt es sich beispielsweise um:

  • HTML
  • XML
  • Java
  • CSS
  • PHP
  • Swift
  • Objective-C

Wichtig sind ebenfalls Kenntnisse über Backend-Systeme, Software-Architekturkonzepte und ein gewisses wirtschaftliches Gespür. Erwartet wird zudem von Arbeitgebern, dass sich die Entwickler intensiv in die Ansprüche der eigenen Zielgruppe einarbeiten.

Anwendungsentwickler Web & Mobile werden: Ausbildung ist der gängige Einstieg

Anwendungsentwickler Web & Mobile können Interessenten über eine Ausbildung werden. Diese trägt offiziell die Bezeichnung Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Es gibt also einige weitere Einstiegsmöglichkeiten. Absolventen von IT-Studiengängen können ebenfalls entsprechend arbeiten, wenn sie es möchten - und im Rahmen ihres Hochschulbesuchs die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben. Offen ist der Beruf zudem explizit auch für Quereinsteiger, die autodidaktisch in der Lage waren, sich das nötige Know-How anzueignen. Diese vielfältigen Zugangsmöglichkeiten zeigen, dass es einen großen Bedarf an fähigen Anwendungsentwicklern quer durch alle Branchen gibt.

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