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Vergütung, flexible Arbeitszeiten und Sinnhaftigkeit

Was macht Arbeitnehmer glücklich?

| Autor: Sarah Gandorfer

Glückliche Arbeitnehmer gehen regelmäßig mit Kollegen oder Freunden mittags essen.
Glückliche Arbeitnehmer gehen regelmäßig mit Kollegen oder Freunden mittags essen. (Bild: © Kenishirotie - stock.adobe.com)

Wie glücklich deutsche Arbeitnehmer sind, darüber gibt der „Wrike Happiness Index 2019“ Auskunft. Was trägt zu diesem Glück bei und was nicht – auch das geht aus der Studie hervor. Die gute Nachricht vorab: Die meisten Deutschen sind happy.

Für den Wrike Happiness Index 2019 wurden rund 4.000 Teilnehmer aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragt. Dabei kam heraus, dass die Deutschen die glücklichsten Arbeitnehmer sind. Hierzulande sind 89 Prozent der Befragten, „sehr zufrieden“ oder „überwiegend zufrieden“ im Job. Bei den unterschiedlichen Altersgruppen zeigt sich, dass die Generation Z (18 bis 21 Jahre) am glücklichsten ist. Hier liegt die Zufriedenheitsquote bei 93 Prozent. Dabei gilt diese Gruppe als besonders anspruchsvoll, was ihre Arbeitsbedingungen betrifft. Der Happiness Index zeigt, dass ihr genau dieselben Dinge wichtig sind, wie den übrigen Altersgruppen: Vergütung, flexible Arbeitszeiten und die Sinnhaftigkeit der Arbeit.

Wenig überraschend dürfte die Auskunft des Index sein, dass das Glücksgefühl noch etwas höher ist, wenn Studienteilnehmer für ihre tägliche Arbeit eine Software für kollaboratives Arbeitsmanagement verwenden. Hier sind rund zwölf Prozent „sehr zufrieden“. Zum Vergleich: Nur sieben Prozent der Mitarbeiter, die mit keiner entsprechenden Software arbeiten, halten sich selbst für „sehr zufrieden“. Ein Grund für diese positive Zustimmung dürfte in diesem Ergebnis auch daran liegen, dass Wrike ein Anbieter von cloudbasierten Projektmanagement- und Collaboration-Lösung ist.

Chef gut, alles gut

Weitaus vertrauenswürdiger ist die Schlussfolgerung der Studie, dass das Wohlbefinden im Zusammenhang mit der Beziehung zum Vorgesetzten steht. Dies dürften die meisten Menschen aus eigener Erfahrung bestätigen. Fast ein Viertel (24 %) der Befragten, die im Job unzufrieden sind, schätzen auch die Beziehung zu ihrem Manager als „sehr schwach“ ein, während bei zufriedenen Mitarbeitern nur ein Prozent eine sehr schwache Beziehung zur Führungskraft hat. Obwohl Millennials als schwierig zu führen gelten, bewerten diese in der Umfrage die Beziehung zum Manager am besten: 20 Prozent mit „sehr gut“ und 45 Prozent mit „gut“.

Ein weiteres Plus für eine glückliche Arbeitsumgebung ist die Identifikation der Mitarbeiter mit der Unternehmensphilosophie: 47 Prozent der zufriedenen Arbeitnehmer stehen „voll und ganz“ hinter der Firmenphilosophie, während 82 Prozent der unzufriedenen Mitarbeiter dies „gar nicht“ tun. In großen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern weiß fast jeder Zehnte (9 %) nicht, was die Philosophie seines Unternehmens überhaupt ist. So wundert es nicht, dass sich in Unternehmen dieser Größe die wenigsten Mitarbeiter als „sehr glücklich“ bezeichnen.

Mittagspause mit Kollegen

36 Prozent der Deutschen verbringen ihre Mittagessen bevorzugt mit Kollegen. Meist nehmen sie sich dafür mindestens eine halbe Stunde Zeit. Das wirkt sich positiv aus, denn 74 Prozent der „sehr zufriedenen“ oder „überwiegend zufriedenen“ Studienteilnehmer verbringen so ihre Pause.

Wer alleine isst, ist weniger happy. Von den unzufriedenen oder unglücklichen Arbeitnehmern nimmt die Mehrheit (69 %) ihr Mittagessen allein am Schreibtisch zu sich. Die Gestaltung der Mittagspause könnte sich jedoch in den nächsten Jahren langsam ändern, denn 22 Prozent der Generation Z, die ja auch als Digital Natives bezeichnet werden, gaben an, sich in der Mittagspause statt mit den Kollegen lieber mit Social Media zu beschäftigen – bei den Millennials liegt der Wert bei zwölf Prozent.

Zudem stärken gemeinsame Erlebnisse, wie Sport oder besondere Events, das Team. 69 Prozent der „überwiegend zufriedenen“ Befragten nehmen regelmäßig daran teil. Bei den mehrheitlich unzufriedenen Mitarbeitern geben 68 Prozent an, dass sie keine Lust auf Kontakte mit den Kollegen außerhalb der Arbeit haben.

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