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Definition Was ist Virtualisierung?

| Autor / Redakteur: Updater / Sarah Böttcher

Im Zuge von Digitalisierung und Cloud Computing erlangen Virtualisierungstechniken in der Informatik immer mehr an Bedeutung. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass IT-infrastrukturelle Möglichkeiten über Hardware-Grenzen hinaus genutzt werden können.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Begriff beschreibt in der Informationswissenschaft die Simulation eines Software- oder Hardware-Clusters mit Hilfe sogenannter Abstraktions-Layer, welche einen ähnlichen Aufbau wie das Quellobjekt aufweisen. Dadurch lassen sich nicht-physische Hardwareelemente, Softwaremodule oder Servicedienste generieren, Computer-Ressourcen (insbesondere im Server-Bereich) transparent zusammenfassen oder virtuell über Clustergrenzen hinweg aufteilen sowie inhomogene Rechensysteme (etwa Großrechner) über eine Emulation ausführen.

Ziele von Virtualisierungstechniken

Das Hauptziel bei Virtualisierungen besteht darin, eine spezielle Abstraktionsschicht zwischen Anwender (etwa einem Betriebssystem) und Ressource (der Hardware des Computers) aufzubauen. Dadurch können andere physische Umgebungen, wie Betriebssysteme, Datenspeicher oder Netzwerkressourcen, vorgetäuscht und Clusterbereiche hardwareübergreifend genutzt werden.

Arten von Virtualisierungs-Konzepten

  • Software-Virtualisierung: Diese Art der Virtualisierung kann eingesetzt werden, um etwa ein Betriebssystem oder eine Software-Anwendung zu simulieren. Hierfür sind seit Jahren eigene Softwarelösungen wie etwa VMware am Markt verfügbar.
  • Hardware-Virtualisierung: Hierfür können entweder ganze System-Partitions oder nur einzelne Komponenten beziehungsweise Cluster virtualisiert werden.
  • Server-Virtualisierung: Die Abstraktion der physischen Speicherform eines kompletten Datenspeichers wird als Server-Virtualisierung bezeichnet. Die virtuelle Auslagerung kann aber auch nur einzelne Cluster beziehungsweise begrenzte Hardwarebereiche betreffen.
  • Netzwerk-Virtualisierung: Durch virtuelle LAN-Verbindungen werden Geräte in einem entfernten Netzwerk konfiguriert. Zwischen den Applikationen ist die Verbindung grundsätzlich unterbrochen, allerdings ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, diese zu aktivieren.

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